China hat sich bei der Rallye Dakar mit Herstellern und Piloten in stattlicher Anzahl etabliert. Bei der 47. Ausgabe debütiert mit Hoto ein zweites Werk, das sich jedoch aus dem KTM-Regal bedient.
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Seit 2023 kennen wir Kove Moto als engagiertes Werk im Rallye-Sport. Bei seinem Dakar-Debüt brachte der chinesische Hersteller überraschend alle drei Piloten ins Ziel, was bei der ersten Teilnahme als großer Erfolg gewertet werden kann. In diesem Jahr sind bereits elf Motorräder von Kove am Start – so viele wie Honda! Chinesische Piloten sind sechs eingeschrieben, davon drei fahren mit einem chinesischen Motorrad
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2025 wagt sich mit Hoto ein weiterer Hersteller aus China an die Herausforderung der härtesten Rallye. Fahrerisch hat man sich mit Xavier Flick und Arūnas Gelažnikas die Dienste etablierter Piloten aus Europa gesichert. Der Franzose fuhr bisher für Kove, der Grieche ist als Privatier zweifacher Gewinner der Kategorie Original-by-Motul. "Mein Vertrag mit Kove endete nach der Dakar 2024. Ich blieb mit ihnen in Kontakt, aber dann kam Hoto. Es handelt sich um einen neuen Hersteller, das Rallye-Raid-Motorrad wird das erste Modell der Marke sein", erklärte Flick den Hintergrund von Hoto. "Als wir anfingen zu diskutieren, gab es nur Pläne und Zeichnungen. Es hat mich sehr interessiert, weil ich zu allen Punkten meine Meinung äußern konnte. Sie haben einen sehr interessanten und ansprechend wirkenden Entwicklungsansatz. Auch wenn ich weiß, dass ich es besser kann, würde ich gerne unter die Top-30 kommen. Das Ziel besteht zunächst darin, das Motorrad ins Ziel zu bringen."
Übrigens: Hoto ist die phonetische Wiedergabe des chinesischen Wortes für Kamel!
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Hoto hat ein eigenes Chassis entwickelt, in dem der bewährte 450-ccm-Motor von KTM für Vortrieb und Zuverlässigkeit sorgt. Beim Prolog lief es für Flick mit einem Rückstand von 2:39 min (Platz 37) solide.
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"Ich fuhr hinter einem Fahrer mit einer ähnlichen Performance. Aufgrund der dichten Vegetation und des anhaltenden Staubs wollte ich kein Risiko für ein Überholmanöver eingehen", berichtete der Franzose. "Das Tempo ist konstant und die Zeiten liegen eng beieinander – ein vielversprechender Start für die erste Etappe und mit einer günstigen Startposition."
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