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Hard Enduro World Ranking startet vielversprechend – mit offenen Baustellen
Erster Start, erste Punkte: Das Hard Enduro World Ranking ist erfolgreich gestartet. Trystan Hart führt nach dem Grinding Stone Hard Enduro in den USA. Schon 24 Rennen in 19 Ländern auf 4 Kontinenten.
Hard-Enduro-WM
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Nur zwei Monate nach dem Launch zeigt das neue Hard Enduro World Ranking bereits eine bemerkenswerte Dynamik. Stand Ende März verzeichnet das von Karl Katoch und Martin Freinademetz initiierte System 24 Rennen in 19 Ländern auf vier Kontinenten.
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Den Auftakt machte das Grinding Stone Hard Enduro in Page, Arizona. Dort wurden am vergangenen Wochenende die ersten Punkte vergeben. Im Masters-Rennen sicherte sich KTM-Pilot Trystan Hart (Kanada) mit 500 Zählern den Sieg vor Mario Roman (Spanien/400 Punkte) und Ryder Leblond (USA/350 Punkte). Hart führt damit als erster die Jahreswertung 2026 an. Das vollständige Ranking findet sich unter: enduroworldranking.com/season-ranking
Wichtig für die Fahrer: Am Jahresende zählen nur die acht besten Ergebnisse – ein fairer Ansatz, der auf Konstanz setzt.
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Chance auf mehr Globalität und Fairness Das HEWR will den Hard-Enduro-Sport professionalisieren, transparenter und internationaler machen. Veranstaltungen gewinnen globale Sichtbarkeit, Fahrer werden automatisch und kostenfrei ins Ranking aufgenommen. Das schafft Vergleichbarkeit über Grenzen hinweg und soll allen Beteiligten – von Nachwuchsfahrern bis zur Industrie – konkrete Vorteile bringen.
Trotz des gelungenen Starts gibt es auch kritische Stimmen in der Szene: Das Hard-Enduro-Umfeld ist aktuell durch Spannungen mit der bestehenden FIM Hard Enduro World Championship (HEWC) geprägt, wo es zu Boykott-Drohungen und Kalenderkonflikten kommt. Das neue Ranking positioniert sich bewusst als ergänzendes, unabhängiges System – doch ob es langfristig zur Entspannung oder eher zur Fragmentierung beiträgt, bleibt abzuwarten. Der Ball scheint aktuell eher auf Seiten des HEWC-Promoters zu liegen - Katoch und Freinademetz sind sowohl gesprächs- als auch kompromissbereit.
Die Initiatoren selbst sind optimistisch, räumen aber ein, dass noch Luft nach oben ist: «Wir freuen uns sehr über den Zuspruch von allen Seiten. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass wir goldrichtig unterwegs sind», sagt Karl Katoch. Martin Freinademetz ergänzt: «Die Ergebnisübertragung lief grundsätzlich erfolgreich, aber es gibt technisch noch einiges zu optimieren. Wir hören zu und setzen Verbesserungen konsequent um.»
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Transparenz als zentrales Versprechen Von Beginn an setzen Katoch und Freinademetz auf offene Kommunikation. Eine Experten-Arbeitsgruppe mit Vertretern von Elite-Fahrern (WERA), Nachwuchs, Industrie, Veranstaltern und Verbänden wie FIM und AMA soll allen Akteuren eine Stimme geben. Die erste Sitzung wird öffentlich als Online-Broadcast stattfinden. Das wäre tatsächlich ein Novum und würde das Hard Enduro World Ranking positiv und deutlich von allen anderen Konzepten hervorheben. Die Sitzung der Arbeitsgruppe öffentlich zu machen, ist ein außerordentlicher Schritt, der zeigt: Man steht zu dem Versprechen der Transparenz und der Einbeziehung aller Beteiligten. Gespräche mit HEWC-Promoter Robbie Hunter laufen dem Vernehmen nach durchaus positiv – eine Beteiligung der Red Bull Romaniacs 2026 ist in konkreter Planung, aber noch nicht final entschieden. Für das Erzbergrodeo hingegen war der Vorlauf zu knapp. Schon am 28. März 2026 geht es weiter: Das Reetzer Hardenduro in Reetz (Deutschland) als Challenger-Rennen ist das zweite Event des Rankings und zugleich Runde 2 der «auner Hardenduro Series Germany».
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Fazit: Ein ambitionierter und vielversprechender Start, der dem Hard Enduro neue globale Impulse geben kann – vorausgesetzt, die Initiatoren halten ihr Versprechen von Transparenz und kontinuierlicher Weiterentwicklung. Die Szene schaut gleichsam gespannt wie erwartungsvoll zu.
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