Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Von der ersten Runde an fuhr Branko Srdanov, als wäre er auf dem über 60 Kilometer langen Mountain-Kurs kein unerfahrener Debütant, sondern ein TT-erprobter Haudegen. Viele der arrivierten Fahrer mussten seine Schnelligkeit staunend zur Kenntnis nehmen. Und wäre nicht Josh Brookes bei seinem ersten Antreten bei der Tourist Trophy noch schneller gewesen, wäre die mediale Aufmerksamkeit für Srdanov größer gewesen.
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Das erst 25-jährige Ausnahmetalent aus Zwolle stürzte im Training schwer. Zuerst wurde vonseiten der offiziellen Stellen nur so viel bekanntgegeben, dass es sich um keine schweren Verletzungen handle und der Ice Valley BMW-Pilot nur deshalb in ein Krankenhaus in Liverpool transferiert werden muss, weil es zu wenige Spitalsbetten im Nobles Hospital auf der Insel Man gebe. Schön langsam sickern die dramatischen Ausmaße seiner Sturzverletzungen durch. Srdanov, dessen Familie mittlerweile in Großbritannien eingetroffen ist, hatte sich bei seinem schweren Unfall im Streckenabschnitt "Black Hut" nicht nur unzählige Knochenbrüche, sondern auch schwerwiegende Kopfverletzungen zugezogen. Der Gesundheitszustand des letztjährigen Gesamtsiegers der Internationalen Road Racing Championship (IRRC) wird von den Ärzten als stabil angegeben.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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