Romain Grosjean: Ehemaliger Formel-1-Pilot verärgert Tierschutzaktivisten
Ein unglückliches Zusammentreffen mit einem Vogel und die Reaktion darauf haben für Wirbel gesorgt: Die Worte von Ex-GP-Star Romain Grosjean sorgen für rote Köpfe bei der Tierschutz-Organisation PETA.
Für Romain Grosjean verlief der erste Testtag für das Indy-500-Rennen am Dienstag nicht wie geplant ab, denn der ehemalige GP-Star hatte in der dritten Kurve des Indianapolis Motor Speedway eine Kollision mit einem Vogel. Grosjean, der im Auto des Dale Coyne Racing Honda Teams mit mehr als 200 km/h unterwegs war, blieb unbeschadet.
Sein GP-Renner, Rennanzug und Helm trugen allerdings deutliche Spuren davon. Der Franzose äusserte sich hinterher zum Zwischenfall und erklärte: «Das war nicht ideal. Man sieht noch das Blut auf meinem Rennanzug, Teile des Vogels waren noch auf dem Überrollbügel und auch auf dem Aero-Screen war genug, sodass ich nicht sehen konnte, wo ich hinfuhr.»
«Das war nicht mein erstes Mal, wenn man sich den den Kanada-GP von 2018 anschaut, da war es ein Murmeltier, das die Strecke kreuzte und das ich erwischt habe. Das ist nicht gut. Zwei sind genug, drei sind zu viel», fügte der 40-Jährige grinsend an. Er scherzte auch: «Ich habe beim Lunch das Hühnchen nicht gegessen und bin einfach daran vorbeigelaufen.»
Damit zog er den Ärger der Tierschutz-Aktivisten von PETA auf sich. Mimi Bekhechi, Vizepräsidentin der britischen und europäischen PETA-Organisation erklärte: «Romain Grosjean sollte besser hoffen, dass er sein nächstes Rennen nicht so kläglich verpatzt wie den Kurs 'Einfühlungsvermögen für Anfänger'. Vögel haben Gefühle, offenbar mehr als Grosjean, wenn man bedenkt, dass er sich mehr um sein Auto, seinen Helm und seinen Anzug zu sorgen schien – alles Dinge, die ersetzbar sind –, als um das tragische Schicksal dieses ahnungslosen Vogels.»
«Anstatt einfach nur auf Hühnchen zum Mittagessen zu verzichten, möchten wir vorschlagen, dass er es vermeidet, Vögeln oder anderen Tieren Schaden zuzufügen, deren Leben in Massentierhaltungsbetrieben und deren schrecklicher Tod in Schlachthöfen die Hölle ist. PETA Frankreich wird Grosjean pflanzliches Hühnchen schicken, um ihm dabei zu helfen, seinen veganen Lebensstil auf Kurs zu bringen», fügte die Tierschutz-Aktivistin an.
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