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Speedway-EM Vojens: Zwei Dänen auf dem Podium

Mikkel Michelsen und Nicki Pedersen katapultierten sich mit starken Resultaten im Speedway-EM-Finale in Vojens zurück in den Titelkampf. Titelverteidiger Leon Madsen musste verletzungsbedingt zusehen.

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Der Titelkampf in der Speedway-Europameisterschaft spitzt sich zu. Leon Madsen meldete sich wegen den Folgen eines Sturzes während eines Rennens in der polnischen Liga verletzt ab und hofft bis zum Skandinavien-GP kommende Woche wieder fit zu sein. Vom Pech des Titelverteidigers profitierte jedoch nicht Grigorij Laguta, der mit Madsen die EM-Wertung gemeinsam angeführt hatte. Der Russe konnte in Vojens nicht überzeugen, obwohl er mit einem Laufsieg ins Rennen startete. Mit nur sieben Punkten beendete Laguta den Rennabend und konnte wenigstens die Führung in der Gesamtwertung verteidigen.

Am meisten profitierten die Dänen Mikkel Michelsen und Nicki Pedersen von den Punktverlusten der bisher führenden Fahrer. Michelsen mit zwölf Punkten aus den Vorläufen und Pedersen mit 13 schafften den direkten Sprung ins Finale, während sich Michael Jepsen Jensen und Kacper Woryna über den Hoffnungslauf fürs Finale qualifizieren mussten. Während in den Vorläufen Pedersen noch seinen Landsmann Michelsen hinter sich lassen konnte, drehte dieser den Spieß im Finale um und gewann das dritte Finale der Speedway-EM vor dem Polen Woryna und Pedersen.

Pedersen mit insgesamt 14 und mit Michelsen mit 15 Punkten aus dem EM-Finale in Vojens sind nun in der Gesamtwertung knapp hinter dem noch führenden Grigorij Laguta. Während Pedersen nur einen Punkt Rückstand auf Laguta hat, müsste Michelsen schon vier Punkte und die hinter ihm liegenden Polen Woryna und Bartosz Smektala fünf Punkte auf Laguta aufholen, um im letzten Finale am 28. September in Chorzów Europameister zu werden.

Kai Huckenbeck, Deutschlands einziger permanenter Starter in der Speedway-Europameisterschaft, holte in den ersten vier Läufen zwei Siege, verpasste aber mit dem letzten Platz in seinem letzten Vorlauf den Sprung in den Hoffnungslauf, aus dem sich die ersten beiden noch fürs Finale qualifizieren. Mit acht Punkten und Rang 7 verbesserte sich der Werlter in der Gesamtwertung auf Rang 8.

Ergebnisse Speedway-EM, Finale 3, Vojens/DK:

1. Mikkel Michelsen (DK), 15 Punkte

2. Kacper Woryna (PL), 11

3. Nicki Pedersen (DK), 14

4. Michael Jepsen Jensen (DK), 11

5. Timo Lahti (FIN), 9

6. Bartosz Smektala (PL), 10

7. Kai Huckenbeck (D), 8

8. Andrejs Lebedevs (LV), 8

9. Andreas Lyager (DK), 7

10. Grigorij Laguta (RUS), 7

11. Frederik Jakobsen (DK), 7

12. Andrej Kudriashov (RUS), 5

13. Vaclav Milik (CZ), 5

14. Jaroslaw Hampel (PL), 4

15. Peter Kildemand (DK), 3

16. Pawel Przedpelski (PL), 2

17. Antonio Lindbäck (S), 0

Stand nach 3 von 4 Rennen

1. Grigorij Laguta (RUS), 34 Punkte

2. Nicki Pedersen (DK), 33

3. Mikkel Michelsen (DK), 30

4. Kacper Woryna (PL), 29

5. Bartosz Smektala (PL), 29

6. Michael Jepsen Jensen (DK), 27

7. Leon Madsen (DK), 26

8. Kai Huckenbeck (D), 22

9. Jaroslaw Hampel (PL), 19

10. Vaclav Milik (CZ), 17

11. Pawel Przedpelski (PL), 13

12. Antonio Lindbäck (S), 13

13. Robert Lambert (GB), 12

14. David Bellego (F), 12

15. Timo Lahti (FIN), 9

16.Adrian Miedzinski (PL), 9

17. Andrejs Lebedevs (LV), 8

18. Andreas Lyager (DK), 7

19. Fredrik Jakobsen (DK), 7

20. Anders Thomsen (DK), 6

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