Speedway-Nationalteam: Wie Michael Härtels Engagement aussehen könnte
Michael Härtel stieß zur Saison 2026 zum Betreuerstab des deutschen Speedway-Nationalteams. Der Bayer sprach mit SPEEDWEEK.com über das anstehende U19-Paar-EM-Finale in Pocking sowie seine Zukunft.
Für das deutsche Speedway-Nationalteam steht mit dem U19-Paar-EM-Finale in Pocking nur noch ein großer Event im Terminkalender. Nachdem das U21-Team bereits Bronze beim SON2 geholt hat, soll beim Heimrennen eine weitere Medaille her. Zumindest, wenn es nach Michael Härtel geht,
Härtel nennt Vorteile von mehreren Betreuern
Nach der Veranstaltung Ende September in Niederbayern darf Bilanz gezogen und der Blick auf die nächste Saison gerichtet werden, in der auch Härtel wieder eine Rolle im Betreuerstab spielen möchte. «In Prag waren wir zu dritt vor Ort und ich würde das auch gerne in Zukunft so haben», betonte der Ex-Rennfahrer, der sich bereits Gedanken über eine weitere Zusammenarbeit mit den bisherigen Teamchefs Mathias Bartz und Sascha Dörner macht. «Wir führen Gespräche, was noch ansteht und wer dabei welche Funktion übernimmt. Ich baue sehr stark darauf, wie es in Prag abgelaufen ist, wo jeder seinen Part hatte. Ich glaube, dass ein Teammanager allein keinesfalls alle Sachen abdecken kann. Es macht deutlich mehr Sinn, wenn immer mindestens zwei Leute vor Ort sind und einer mehr auf die fahrerische und technische Komponente schaut und einer mehr auf die Organisation und den korrekten Ablauf. Zu dritt ist das sogar noch deutlich entspannter als zu zweit.»
Die bisherigen Erfahrungen aus den Rennen in Landshut und Prag motivieren Härtel, dabei zu bleiben. «Man muss dem Sascha und Matze ein großes Lob aussprechen, dass die mich da gut eingebaut und mitgenommen haben. Es könnte sich vielleicht so entwickeln, dass ich und Matze die sportlichen Führungsköpfe werden und im Hintergrund haben wir Leute wie den Sascha, der organisatorisch überragend ist. Denn man muss bei solchen Events auch immer an vieles im Hintergrund denken: Angefangen von T-Shirts bis hin zu den Lizenzen, den Genehmigungen und dem Schriftkram seitens der Regularien mit der FIM.»
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