Greg Hancocks Saison verläuft enttäuschend: Von den permanenten GP-Fahrern liegen nur Rookie Woffinden und der verletzte Sajfutdinov in der WM hinter dem Weltmeister von 1997.
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Sieben Punkte in Cardiff sind Hancocks zweitbestes Saisonresultat. Dabei wollte der 40-Jährige nach Rang 4 im Vorjahr diese Saison noch einmal um den Titel kämpfen.
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Deine GP-Leistungen sind wenig zufriedenstellend. Im Grand Prix läuft es überhaupt nicht, es ist ein furchtbares Jahr. Die letzten Jahre fuhr ich viel stärker. Es könnte aber auch schlimmer sein. Ich fahre lange genug, um zu wissen, dass nach harten Zeiten auch wieder gute kommen. Nach aussen machst du den Eindruck, als würdest du alles geben. Nur gelingen dir keine Laufsiege. Ich gebe immer mein Bestes, kämpfe bis zum Ende. Es klappt aber eben nicht immer, dass man gewinnt. Dieses Jahr verliere ich dummerweise öfter, als ich gewinne. Ich gebe aber nicht auf und setze alles daran, bei den kommenden Grands Prix besser auszusehen.
In welche Richtung musst du arbeiten? Hast du maschinelle Probleme oder liegt es an dir? Ich weiss nicht genau, was schief läuft. Ich habe sehr viele verschiedene Motoren getestet und viel Zeit investiert, das richtige Set-up für mich zu finden. Jeder Fahrer hat seinen eigenen Stil, die Motoren muss man perfekt darauf anpassen. Das ist aber nicht einfach.
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Deine Starts sind sehr gut, nur bringst du es nicht über die Distanz. Genau so ist es. Das hängt ganz sicher mit dem Setting zusammen. Ich habe aber keine Ahnung, was ich besser machen kann. Möglicherweise fahre ich das Motorrad zu hart. Ich muss mehr eins werden mit dem Bike und es gehen lassen. Ich hoffe, dass mich harte Arbeit schon bald auf die Erfolgsspur zurückbringt.
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Probierst du vielleicht so arg erfolgreich zu sein, dass du verkrampfst? Möglicherweise ist das so. Ich erwarte sehr viel von meinem Team und noch mehr von mir selbst. Wenn es nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle, dann arbeite ich immer noch härter.
Andererseits läuft es für dich im Ligageschäft aber gut. Besonders in Dänemark läuft es sehr gut, ich fühle mich dort sehr wohl. Wenigstens etwas, das funktioniert. Für mich ist es momentan ganz wichtig, dass ich Freude aus den Rennen ziehe, in denen es gut läuft. Es läuft ja auch nicht immer überall schlecht. Nur könnte es eben auch viel besser sein.
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