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Jaume Masia nach seinem Aragon-Sieg: Der Ducati-Pilot wittert Betrug
Platz 3 im ersten Lauf der Superbike-WM 2024 auf dem Misano World Circuit war für Álvaro Bautista nicht mehr als Schadensbegrenzung. Der Aruba.it Ducati-Pilot hatte verschiedene Probleme und war häufig in Sturzgefahr.
Es spricht für Álvaro Bautista, dass er beim Ducati-Heimspiel trotz offenkundiger Probleme im ersten Lauf als Dritter auf das Podium fuhr. Im vergangenen Jahr hatte der Spanier alle drei Rennen in Misano gewonnen, aber das war zumindest am Samstag unmöglich zu erreichen.
"Ich war am Limit. Ab der ersten Runde hatte ich Schwierigkeiten auf der Bremse und wenn ich stärker zupacken wollte, drohte mir das Vorderrad wegzurutschen. Ich war sicher zehn, eher zwölfmal kurz davor zu stürzen", erzählte der 39-Jährige SPEEDWEEK.com. "Es wäre also dumm gewesen, ein besseres Ergebnis erzwingen zu wollen. Es wäre nicht möglich gewesen!"
Die Aussagen des zweifachen Superbike-Weltmeisters sind nachvollziehbar: Teamkollege Nicolò Bulega erklärte, dass er hinter Bautista lediglich 85 Prozent seines Potenzials abrufen musste.
Wo ordnet Bautista die Ursache seiner Probleme? "Es waren nicht die Reifen. Der SC2 für die Front war meine Entscheidung und die war richtig. Das Problem war unser Set-up", ist der Ducati-Pilot überzeugt. "Unser Motorrad funktioniert in diesem Jahr nicht wie 2023, deshalb müssen wir uns am Freitag mehr mit der Abstimmung beschäftigen. Mal finden wir schnell den richtigen Weg, mal etwas später. Jetzt befinden wir uns etwa in der Mitte. Unsere Pace war nicht viel schlechter als die von Toprak und Nicolò. Hätte ich aber mehr gepusht, hätte ich die Front verloren."
Bautista weiter: "Bedingungen, wie wir sie an diesem Wochenende haben, hatten wir weder bei einem Test noch an einem Rennwochenende. In Barcelona und Assen war es kühler. Die wahre Performance erkennt man erst bei Bedingungen wie in Misano. Früher waren wir dann besonders gut, weil unser Basis-Setting hervorragend war. Jetzt haben wir gute Informationen und werden analysieren, warum das Gefühl nicht gut war. Anschließend versuchen wir, für Sonntag eine Verbesserung zu erreichen. Mit einem höheren Gewicht arbeitet das Bike anders und daran müssen wir auf jeder Rennstrecke arbeiten."
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