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Yamaha-Werksfahrer Andrea Locatelli fehlte nicht viel, dann hätte er im ersten Superbike-WM-Rennen auf dem Circuito do Estoril um Platz 3 kämpfen können. Die Kritik von Toprak Razgatlioglu kann er nicht nachvollziehen.
Toprak Razgatlioglu (BMW) und Nicolo Bulega (Ducati) fahren in Estoril – wieder einmal – in ihrer eigenen Welt. Alvaro Bautista behielt im Kampf um Platz 3 die Oberhand, den Yamaha-Piloten Andrea Locatelli und Jonathan Rea sowie Alex Lowes auf der Bimota fehlte zumindest in der ersten Rennhälfte nicht viel zum Routinier aus Spanien.
Locatelli wurde bereits zum achten Mal in diesem Jahr Vierter, an Einsatz mangelte es ihm nicht.
Der WM-Fünfte verstand die Welt nicht mehr. "Für mich war das okay", unterstrich der Assen-Sieger. "Am Eingang von Kurve 2 war ich neben ihm und fuhr meine Linie. Er fährt darum, die Meisterschaft zu gewinnen. Aber für mich ging es um einen dritten Platz. Ein Rennen ist ein Rennen. Ich war neben ihm, habe ihm nichts getan – wegen mir ist er nicht im Kies gelandet. Als er mich danach in Kurve 9 überholte, ließ ich ihm auch genügend Raum – wir haben uns nicht berührt. Glücklicherweise können wir überholen, sonst wäre es sehr langweilig."
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Dass er den Anschluss zu Bautista nicht halten konnte, schob Locatelli auf mangelnden Grip am Hinterrad. "Zeit gutmachen konnte ich nur auf der Bremse", erklärte der 28-Jährige. "Verbessern müssen wir uns, wenn ich ans Gas gehe, da geht nichts vorwärts. Platz 4 ist okay, aber der Rückstand zur Spitze ist massiv. Von Platz 3 bis 7 lagen alle eng beisammen. Ich startete als Achter und kam als Vierter ins Ziel. Vor mir stürzten auch keine vier Fahrer, sondern ich überholte sie."
Andrea konnte einige Runden aus der Zuschauerperspektive verfolgen, wie Jonathan Rea seinen Weltmeisterkollegen Alvaro Bautista verfolgte. "Hätten sie ein bisschen mehr gekämpft, hätte ich die Lücke wahrscheinlich schließen und mit Alvaro fighten können", meinte der Supersport-Weltmeister von 2020. "Aber so ein Rennen lässt sich nicht kontrollieren, jeder gibt sein Bestes auf der Strecke, deshalb müssen wir mit diesem Rennen zufrieden sein."
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