Unfassbar: Seitenwagen wurden von der Tourist Trophy ausgeschlossen
Der Unfall von Ryan und Callum Crowe hat nicht nur Auswirkungen auf die Betroffenen, sondern für alle Teams. Der Veranstalter der Tourist Trophy hat beschlossen, die Seitenwagen-Rennen auszusetzen.
Schock im Lager der Seitenwagen-Teams. Um 13 Uhr MESZ wurden die Fahrer und Beifahrer vom Veranstalter der Tourist Trophy in einem kurzfristig einberufenen Meeting davon in Kenntnis gesetzt, dass es für sie keine weiteren Trainings und am Samstag bzw. Mittwoch keine Rennen geben wird.
Auslöser dieser überraschenden Entscheidung war der schwere Trainingsunfall von Ryan und Callum Crowe am Mittwochabend, bei dem sich die vierfachen TT-Sieger schwere Verletzungen zugezogen hatten. Bereits am Dienstag musste das Training nach einem Sturz des Duos Maria Costello/Shaun Parker abgebrochen werden.
In einem Statement wurde auch die Öffentlichkeit von diesem Schritt informiert: «Nach einem Zwischenfall, an dem ein Sidecar-Team während des dritten Qualifikationslaufs der Isle of Man TT Races 2026 beteiligt war, leitete die Rennleitung umgehend eine technische und operative Überprüfung ein, um die Umstände des Vorfalls sowie die weitere Teilnahme der Sidecar-Klasse an der Veranstaltung zu bewerten.»
Die Sicherheit aller Beteiligten steht für die Rennleitung im Vordergrund
«Im Anschluss an diese Überprüfung wurde in Absprache mit dem Veranstalter beschlossen, die Sidecar-Klasse für den Rest der Isle of Man TT-Rennen 2026 auszusetzen. Diese Vorsichtsmaßnahme wurde im Interesse der Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer getroffen und spiegelt das Engagement der Rennleitung wider, bei jedem Vorfall alle Aspekte der Veranstaltungssicherheit und der operativen Durchführung zu überprüfen.
«Alle an der Veranstaltung beteiligten Sidecar-Teilnehmer und -Teams wurden von den Rennleitern über das Ergebnis der ersten Überprüfung und die nächsten Schritte des Bewertungsprozesses informiert.»
«Wir sind uns der langjährigen Tradition des Gespann-Rennsports bei der TT sowie des Engagements der in dieser Klasse beteiligten Teilnehmer, Teams und Fans bewusst. Diese Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen. Die Sicherheit der Teilnehmer, Zuschauer, Streckenposten, Offiziellen und aller an der Veranstaltung Beteiligten muss jedoch oberste Priorität haben.»
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