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Assen: Stehende Ovationen für Michael van der Mark

Michael van der Mark sorgt in den Niederlanden für einen Boom der Superbike-WM wie länger nicht mehr. Am Samstag stürzte er im Kampf um den Sieg, in Rennen 2 am Sonntag wurde der Honda-Youngster umjubelter Dritter.

Im Artikel erwähnt

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40 Jahre hatten die Niederländer auf einen Straßenweltmeister gewartet, als sie Michael van der Mark 2014 mit seinem Titelgewinn in der 600er-Klasse verzückte.

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In Assen holte der heute 23-Jährige letztes Jahr seinen ersten Podestplatz bei den Superbikes (zweimal Rang 3), am Samstag kämpfte er bis zu seinem Sturz um den Sieg. Im zweiten Rennen am Sonntag wurde es hinter dem Kawasaki-Duo Jonathan Rea und Tom Sykes erneut Rang 3, gefühlt die gesamte Haupttribüne stieß auf den Honda-Piloten aus dem Ten-Kate-Team an.

SPEEDWEEK.com schilderte er seine Eindrücke vom Heimrennen. Michael van der Mark ist mit nun 90 Punkten weiterhin WM-Vierter, vor ihm liegen Rea (181), Davies (136) und Sykes (122).

Michael, was bedeutet dir dieser Podestplatz nach dem Sturz im ersten Rennen?

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Er ist unglaublich wichtig. So beschissen wie am Samstag habe ich mich noch nie gefühlt. Ich hätte das Rennen gewinnen können – oder wenigstens Zweiter werden. Dann im Heimrennen zu stürzen – auf dieser Position liegend... Der dritte Platz heute, bei so schwierigen Bedingungen, ist wie ein Sieg für mich.

Nach deinem Sturz am Samstag hast du dich an der Boxenmauer den Fans auf der Haupttribüne gezeigt und sie haben dich wie einen Sieger gefeiert. Wie war das für dich?

Meine Freunde haben zu mir gesagt, dass ich das tun soll. Eigentlich wollte ich nicht. Als ich dann aber die riesige Menschenmenge sah – sie waren alle da, um mich zu unterstützen. Danach konnte ich wieder lachen, mir wurde klar, dass am Sonntag noch ein Rennen ist. Als sie mir applaudierten, fühlte ich mich wirklich gut.

Gab dir das für den Sonntag Extra-Motivation?

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Heute war es wieder unglaublich. Speziell nach dem Rennen, die ganzen Fans um die Strecke. Es waren viel mehr Leute da als die letzten Jahre. Unfassbar, dass so viele kamen, um mich zu unterstützen. Als kleiner Junge habe ich davon geträumt.

Reden wir über das Rennen. Woher wusstest du, wann der beste Zeitpunkt für den Reifenwechsel ist?

Das Team zeigte es mir an. Wir sind immer parat, die Räder stehen bereit. Ich sah Guintoli und Reiterberger in der Startaufstellung mit Intermediate-Hinterreifen, nach der Einführungsrunde war mir klar, dass wir während des Rennens die Reifen werden wechseln müssen.

Die ersten paar Runden wollte niemand die Führung übernehmen, weil niemand wusste was uns erwartet. Die Strecke trocknete schnell ab, wie immer in Assen. Es gibt aber immer auch Stellen, die nicht abtrocknen.

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Als mich Rea überholte, wollte ich ihm hinterherfahren. Ich konnte kaum Schräglage fahren, dann ging er zum Reifenwechsel. Ich traute den Slicks noch nicht und wartete eine Runde länger. Ich halte das immer noch für die richtige Entscheidung.

War dir vor dem Wochenende klar, dass du in Assen gewinnen kannst?

Wenn es eine Strecke gibt, auf der ich gewinnen kann, dann in Assen. Ich bin aber auch mit diesem Podestplatz zufrieden.

Am Samstag war ich nach nur sechs trockenen Runden im Training im Rennen sehr stark, machte dann aber einen Fehler. Lass uns nicht mehr darüber reden. Ich bin immer noch enttäuscht, dass ich nicht gewonnen habe, das wäre der perfekte Ort gewesen.

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Du fährst erst deine zweite Saison Superbike: Was konntest du dieses Wochenende lernen?

Wir müssen einen Weg finden, dass unser Motorrad mit dem härteren Vorderreifen funktioniert – die anderen Jungs können damit fahren. Das wussten wir schon in Thailand und Australien, jetzt ist uns aber klar, dass wir diesen Reifen auch bei kalten Bedingungen zum Arbeiten bringen müssen.

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