Supersport-WM • Neu
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Das Teilnehmerfeld der Sportbike-WM 2026 besteht überwiegend aus Teams der abgeschafften 300er-Serie. Neben Kawasaki überzeugte beim Saisonauftakt in Portimão besonders Suzuki.
Kawasaki war bei der Premiere der neuen Sportbike-WM in Portimão der große Gewinner. Nicht nur beide Siege gingen an den Hersteller aus dem japanischen Akashi, sondern sogar fünf von sechs Podestplätzen.
Für das einzige Nicht-Kawasaki-Podium sorgte WM-Neuling Ferre Fleerackers als Dritter – nur 0,055 sec hinter dem Sieger. Der Belgier startet für das neue WM-Team Track & Trades Wixx Racing. Damit bestätigte der Belgier auch die Konkurrenzfähigkeit der Suzuki GSX-8R, die mit Kas Beekmans in der umkämpften britischen Sportbike-Serie triumphierte – Fleerackers wurde Vize-Meister.
«Mit dem Wochenende in Portimão können wir zufrieden sein», kommentierte der 18-Jährige, der bereits in der Superpole als Zweiter überzeugte. «Das Team hat unglaublich hart gearbeitet, um ein starkes Paket zusammenzustellen, und das ist ihnen gelungen. Wir waren in jedem Training konkurrenzfähig, und das gilt auch für die Rennen. Gleich bei meinem WM-Debüt aufs Podium zu fahren, ist natürlich fantastisch. Das zweite Rennen verlief aufgrund eines Fehlers in der Schlussphase etwas weniger erfolgreich; sonst wäre sicherlich mehr drin gewesen.»
Fleerackers fuhr im zweiten Rennen einen neunten Platz ein, Teamkollege Jeffrey Buis bestätigte als Vierter und Sechster die gute Performance der Suzuki.
Der vielversprechende Saisonauftakt gibt Teammanager Wiljan Wikselaar Hoffnung für das Heimrennen in Assen vom 17. bis 19. April. Unmittelbar nach dem Rennwochenende in Portimão startete das niederländische Team bei einem Track-Day auf dem TT Circuit die Vorbereitung.
«Unser Debüt in der Sportbike-Weltmeisterschaft ist geschafft, und wir blicken positiv auf das Wochenende in Portugal zurück. Trotz der notwendigen Herausforderungen in der Vorbereitung hat das Team eine starke Leistung gezeigt. Die harte Arbeit der letzten Monate hat sich ausgezahlt, und das gibt uns Selbstvertrauen für den nächsten Lauf», sagte Wikselaar.
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