Bautista entschuldigte sich: «Kein finaler Kampf»
Toprak Razgatlioglu und Jonathan Rea haben sich gute Chancen ausgerechnet, Alvaro Bautista in Donington Park zu schlagen. Nach einer sehr spannenden ersten Rennhälfte ließ der Spanier den beiden keine Chance.
Die ersten zehn Runden des ersten Rennens in Donington Park waren das Spannendste, was wir in der Superbike-WM 2023 bislang geboten bekamen. Es war wie im Vorjahr, als sich der spätere Weltmeister Alvaro Bautista, Toprak Razgatlioglu und Jonathan Rea atemraubende Kämpfe um die Podestplätze lieferten.
"Ich glaube, dass sich zu Beginn alle um die Lebensdauer ihrer Reifen sorgten", erzählte Bautista in kleiner Medienrunde. "Wir sind während des Wochenendes nur wenige Runden gefahren, keiner wusste, was nach zehn Runden sein würde. Ich machte einen guten Start, um mich aus jeglichem Trubel herauszuhalten. Anschließend versuchte ich so sanft wie möglich zu fahren. Den Kampf zwischen Toprak und Rea habe ich mir von hinten angeschaut, das war unterhaltsam. Die Rundenzeiten waren dadurch aber wesentlich langsamer. Für mein Gefühl war das nicht gut, weil ich nicht mehr so hart wie normal bremsen konnte und auch meine Linien nicht mehr so waren, wie ich das wollte. Also übernahm ich die Spitze, um meine Pace fahren zu können und meine Referenzpunkte zu haben."
Ein paar Runden konnte Toprak dem Ducati-Star folgen, dann musste er abreißen lassen. Im Ziel hatte der Türke 3,718 sec Rückstand, Rea als Dritter verlor gute 6 sec.
Bautista gewann zum ersten Mal in Donington Park und
"Ich war schnell und konkurrenzfähig, mein Gefühl für das Motorrad war fantastisch", grinste Alvaro. "Alles ging mir leicht von der Hand und es war sehr komfortabel. Es tut mir leid, dass es keinen finalen Kampf gab. Aber wenn ich schneller fahren kann, dann tue ich das auch. Weil ich letztlich immer versuche, der bestmögliche Fahrer zu sein. Ich wollte Druck machen, bis der Hinterreifen nachlässt. Er baute nicht ab, also pushte ich bis zum Ende."
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