Sportbike-WM • Neu
Lange Tage, kurze Nächte: Suzuki greift nach der Sportbike-WM-Führung
Für das Yamaha Motoxracing WorldSBK Team und Bradley Ray war das Superbike-WM-Wochenende in Imola sehr erfolgreich. Nach starker Superpole fuhr der Engländer auch im Rennen am Sonntag überraschend schnell.
Bradley Ray feierte im Vorjahr den Titel bei den British Superbikes auf Yamaha und anschließend konnte er den Schritt in die Superbike-Weltmeisterschaft gehen. Der 26-Jährige fuhr auf seiner Yamaha R1 in den ersten Rennen der Saison 8 Punkte ein, wobei er in Australien und Indonesien nicht am Start stand.
"Wir werden von Rennen zu Rennen stärker. Natürlich sieht man das auf dem Papier nicht wirklich, wenn man im Qualifying auf den Rängen 15 bis 18 liegt. Auch mein Heimrennen war nicht so stark, wie es hätte sein können. Es sind aber die kleinen Dinge, die uns während eines Wochenendes einige Fortschritte bringen", berichtete Ray nach dem Imola-Erfolg.
Ray betonte: "Es scheint, als wären wir dieses Wochenende zu einer wirklich starken Strecke gekommen, obwohl ich das erste Mal hier war. Seit dem ersten Training habe ich das Maximum herausgeholt und das Team hat einen etwas anderen Weg eingeschlagen. Ich habe ein Stück mehr verstanden, wie ich das Motorrad fahren muss und was ich an Rückmeldungen benötige. Es hat sich alles ein wenig angekündigt."
Nach dem BSB-Titelgewinn 2022 scheint der Yamaha-Fahrer nun endgültig in der Weltmeisterschaft angekommen zu sein. "Wir haben einen wirklich guten Schritt gemacht und das Qualifying hat uns sehr geholfen, um in dieser Top-10-Gruppe anzukommen. Das Ergebnis am Samstag war enttäuschend und das Team hätte mehr verdient gehabt nach der starken Pace in allen Sessions. Ich bin sehr glücklich, dass wir am Sonntag zeigen konnten, dass die Pace vorhanden ist. Wir konnten endlich mit den Spitzenfahrern kämpfen", jubelte der ehemalige Red Bull Rookies-Fahrer.
"Ich bin bereits in Suzuka beim Acht-Stunden-Rennen gefahren, da war es wirklich sehr heiß. Aber es ist eine andere Art der Hitze", sagte Ray über Temperaturen von mehr als 37 Grad in Imola. "Ich bin es natürlich gewöhnt, bei kühleren Bedingungen in Großbritannien auf den Pirelli-Reifen unterwegs zu sein. Es war hart, aber ich konnte am Ende das Beste herausholen."
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