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WM-Fünfter Philipp Öttl (Ducati): Ehrliche Analyse seiner Aragon-Leistung
Beim vierten Meeting der Superbike-WM 2022 in Misano präsentierte sich Axel Bassani so stark wie noch nie in diesem Jahr. Als Vierter im Ziel verbesserte sich der Ducati-Pilot im ersten Rennen um sechs Plätze.
Axel Bassani war die positive Überraschung der vergangenen Saison. Der Rookie im Motocorsa Ducati-Team steigerte sich kontinuierlich und fuhr in der zweiten Saisonhälfte konstant in den Top-5, in Barcelona stürmte der 22-Jährige im ersten Lauf sogar als Zweiter auf das Podest.
Doch von dieser Form war Bassani in Aragón, Assen und Estoril weit entfernt. Erst bei seinem Heimrennen
"Das gesamte Team wurde ausgetauscht, nur der Elektronik-Ingenieur von 2021 ist noch dabei. Es war nicht einfach, mit so vielen neuen Teammitgliedern in die Saison zu starten", erklärte der Ducati-Pilot seinen verhaltenen Start in die Saison. "Bei den ersten Meetings musste ich sie kennenlernen und sie mich. Schritt für Schritt nähern wir uns der Spitze. Ich denke, mittlerweile haben wir eine etwas bessere Performance als im letzten Jahr und können weitere Fortschritte erzielen."
Bassani hatte sich
"Von Platz 10 auf der vierten Position ins Ziel zu kommen, ist nicht so schlecht", grinste der Italiener. "Ich versuchte, in die Top-3 zu fahren, das war aber unmöglich. Rinaldi hatte dafür etwas mehr im Köcher, aber am Sonntag werde ich einen neuen Anlauf nehmen. Ich weiß nicht, welchen Vorteil er hatte – vielleicht gab er einfach nur mehr Gas. Er ist einfach sehr schnell unterwegs und ich bin schon glücklich, dass ich ihm das gesamte Rennen folgen konnte. Das ist wichtig, aber ich möchte vor ihm sein."
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