Domi Aegerter (9.): Super Strecke, gute Perspektiven
Dominique Aegerter (GRT Yamaha) beendete den ersten Testtag auf Phillip Island mit einer Sekunde Rückstand auf Platz 9 – und freut sich auf die nächsten Schritte in seiner Superbike-Karriere.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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"Mit dem Superbike ist diese Strecke einfach fantastisch", rieb sich Domi Aegerter nach Tag 1 der SBK-Tests auf Phillip Island die Hände. Der 32-jährige Schweizer, der in seiner langen Karriere schon mehrfach auch auf großen Bikes Zeichen gesetzt hat, etwa mit seinen Podestplätzen bei den Acht Stunden von Suzuka, macht aus der Begeisterung für seine Werks-Yamaha keinen Hehl. "Kraftvoll und schnell – genau nach meinem Geschmack", strahlte er.
In der Vorfreude auf sein erstes Superbike-WM-Rennen am nächsten Samstag scheut er auch das gewaltige Programm nicht, das Yamaha für die beiden Testtage und die offiziellen Trainings am Wochenende eingeplant hat. "Verschiedene Reifen, vorne wie hinten, etliche Teile von Yamaha, dazu Updates für die Elektronik", zählte der zweifache Supersport-Weltmeister gegenüber SPEEDWEEK.com auf. "Morgen haben wir abermals zweimal zwei Stunden auf der Strecke zur Verfügung, da werden wir versuchen, uns so gut wie möglich fürs Rennen vorzubereiten. Mit einer Time-Attack auf weichen Reifen ebenso wie mit einem Long-run auf harten", kündigte er an.
Die Erleichterung, dass er nach einem schwierigen Test in Portimão wieder zu dem guten Gefühl der vorangegangenen Tests in Jerez zurückgefunden hat, war ihm deutlich anzumerken. "Portimão ist nicht gerade meine Lieblingsstrecke. Dort ist es nicht leicht, mit dem Superbike schnell zu sein, außerdem waren die Bedingungen sehr wechselhaft", räumte er ein. "Hier auf Phillip Island hatten wir auf Anhieb ein besseres Paket. Und wenn ein Test gut anfängt, ist es auch leichter, der Arbeit eine bestimmte Richtung zu geben und spürbare Fortschritte zu machen."
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Eines der Fragezeichen fürs bevorstehende Rennwochenende ist der Reifenverschleiß, weil die Phillip-Island-Strecke, ganz besonders die Vollgas-Zielkurve, gnadenlos mit den Laufflächen umgeht. "Keine Ahnung, was mir in dieser Hinsicht bevorsteht", gestand Aegerter. "Unser erstes Ziel ist, schnell zu sein. Die Reserven an Reifengrip über die Renndistanz einzuteilen, ist ein zweiter Schritt. Denn du kannst nicht immer und überall Long-runs machen. Mit der beschränkten Anzahl Reifen, die wir zur Verfügung haben, müssen wir zunächst einmal eine Basisabstimmung austüfteln. Das bedeutet, dass wir nach jeweils fünf Runden einen Boxenstopp einlegen, und am Schluss geht uns die Zeit aus. Alvaro Bautista ist bei der Abstimmung so viel weiter, dass er regelmäßig zehn Runden am Stück drehen kann. Das ist beneidenswert"˛ so Aegerter. "Auch mein Ziel ist es, das Rennen mit guten, konstanten Rundenzeiten durchzuziehen. Morgen werden wir sehen, wie lange es mir gelingt, meinen Level zu halten!"
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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