Dominique Aegerter (13.): Highlight gegen Johnny Rea
GRT-Yamaha-Fahrer Dominique Aegerter ist trotz des 13. Rangs zufrieden mit dem ersten offiziellen Trainingstag in der Superbike-WM auf Phillip Island in Südaustralien.
"Auf dem Papier sieht das Resultat ein bisschen schlechter aus, als es ist", merkte der 32-jährige Schweizer beim Treffen mit SPEEDWEEK.com an. "Wir haben sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag hart und gut gearbeitet. Dabei habe ich gemerkt, dass eine schnelle Runde wirklich nur für eine Standortbestimmung gut ist. Was zählt, ist die Konstanz."
Domi beendete den Freitag als 13. und verliert in der kombinierten Zeitenliste aus FP1 und FP2 knapp 1,1 sec
Aegerter konzentrierte sich ganz auf die Rennvorbereitung. "Das Qualifying kann ich hintricksen, doch das Wichtigste ist die Renndistanz, und da sind wir am Nachmittag sehr gut gewesen. Am Morgen lief es nicht so gut, da hatten wir einen anderen Reifen, der nicht gepasst hat. Aber das zweite Training war super. Ich hatte konstante Zeiten und konnte Rea außen überholen, beim Anbremsen von Kurve 10 – das war ein Highlight."
Ein mitentscheidender Faktor am Wochenende wird das Wetter sein. "Am Montag und Dienstag blies der Wind vom Meer her, es war kühl. Heute war es 10 Grad wärmer, denn der Wind kam vom Landesinneren. Darauf müssen wir das Motorrad noch abstimmen. Doch am Wochenende ist es wohl so, dass der Wind abermals dreht."
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