Dominique Aegerter: «Das ist nicht von dieser Welt»
Das zweite Hauptrennen zum Abschluss des SBK-WM-Events in Most war ein kleiner Lichtblick für den Schweizer Dominique Aegerter. Fünf WM-Punkte sind Balsam für die Seele des Yamaha-Piloten.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Startplatz 19 und etwa 1,4 sec Rückstand auf die Bestzeit: Ohne die Streichung von Toprak Razgatlioglus (BMW) bester Runde wären es für Dominique Aegerter im Qualifying sogar knapp 2 sec gewesen. Platz 13 im ersten Rennen am Samstag war unter diesen Voraussetzungen nicht schlecht, Position 19 im Sprint am Sonntagvormittag der nächste Tiefschlag. Elfter im zweiten Hauptrennen ist für den Rohrbacher immerhin ein kleiner Lichtblick an einem Wochenende, an dem sich die Yamaha-Fahrer tendenziell schwertaten.
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"Das Warm-up war aufgrund der Bedingungen nutzlos, also mussten wir unsere geplanten Tests im Superpole-Rennen durchführen", erzählte Aegerter. "Aber mir fehlten von Anfang an das Gefühl und Vertrauen. Deshalb war es kein gutes Rennen für mich. Natürlich spielte auch Startplatz 19 eine Rolle, was im zweiten Hauptrennen nicht anders war. Am Nachmittag war es nicht einfacher." "Dank eines etwas besseren Gefühls für das Motorrad konnte ich ein paar Fahrer überholen und wurde Elfter", ergänzte der zweifache Supersport-Champion. "Was das Setting angeht, sind wir auf einem guten Weg. Unser Rückstand auf die ersten fünf war nicht allzu groß; aber was Bulega und Razgatlioglu im Moment zeigen, ist nicht von dieser Welt. Wir müssen also weiter hart arbeiten, um die Lücke zu schließen. Es war ein schwieriges Wochenende mit einer schwierigen Strecke für mich. In zwei Wochen haben wir einen Test in Misano, der vor allem aus einem Grund sehr wichtig sein wird, nämlich um das Motorrad besser zu verstehen. Denn gleich danach ist das Rennwochenende in Misano."
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