Ducati wird die SBK-Statistik noch lange dominieren
Auch wenn die vergangenen Jahre für Ducati eher trist verliefen, kann das italienische Werk in den nächsten sieben Jahren nicht vom Thron des erfolgreichsten Hersteller in der Superbike-WM verdrängt werden.
Seit 1988 wird die Superbike-WM ausgetragen, in 32 Jahren wurden 17 verschiedene Piloten zum Weltmeister gekrönt. Die meisten Weltmeister saßen auf einer Ducati. Von Doug Polen über Carl Fogarty und Troy Baylis bis Carlos Checa wurden von acht Rennfahrern 14 Fahrer-WM-Titel mit einem V2-Motorrad aus Bologna eingefahren. Seit 2019 setzt Ducati auf ein V4-Konzept.
Erfolgreichster Hersteller der vergangenen sieben Jahre ist aber Kawasaki. Sechs von sieben möglichen Titel räumte Kawasaki mit Tom Sykes (2013) und Jonathan Rea (2015-2019) ab. Die erste Fahrer-WM gewann Scott Russell 1993. Mit sieben Weltmeisterschaften liegt Kawasaki noch vor Honda (6) und Aprilia (3). Yamaha und Suzuki konnten erst eine Fahrer-WM gewinnen.
Noch deutlicher ist die Statistik bei der Hersteller-Wertung. Ducati gewann zwischen 1991 und 2011 überragende 17 Mal, Kawasaki zwischen 2015 und 2019 fünf Mal. Aprilia und Honda stehen bei vier gewonnenen Hersteller-Meisterschaften.
Von allen regelmäßig engagierten Werken wartet Honda am Längsten auf den nächsten Titel: Die letzte Fahrer-WM gewann James Toseland 2007, zum letzen Mal Marken-Weltmeister wurde der japanische Motorradgigant 1997!
Alle Weltmeister seit 1988
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