Isack Hadjar zu Verstappen-Manöver in Silverstone: «Da war ich nett zu Max»
Im Grossbritannien-GP kam Max Verstappen an Isack Hadjar vorbei. Der Franzose gestand nach dem Rennen, dass er sich nicht mit allen Mitteln gegen seinen Red Bull Racing-Teamkollegen gewehrt hatte.
Isack Hadjar durfte den Grand Prix auf dem Silverstone Circuit von Startplatz 5 in Angriff nehmen und sich über die Tatsache freuen, dass er damit eine bessere Ausgangslage als sein Red Bull Racing-Teamkollege Max Verstappen hatte. Denn dieser blieb bei seinem letzten Q3-Versuch knapp eineinhalb Zehntel langsamer als der junge Franzose und landete damit auf dem siebten Platz.
Weltmeister Lando Norris, der zwischen dem Duo startete, blieb nicht lange im Red Bull Racing-Sandwich – Verstappen schaffte es schon im ersten Umlauf am McLaren-Star aus Grossbritannien vorbei, und wenig später schnappte er sich auch seinen Teamkollegen, dessen Gegenwehr verhalten ausfiel. Nach dem Rennen, das Verstappen wegen eines Defekts am Heckflügel im Kiesbett und Hadjar auf dem beachtlichen fünften Platz beendete, sagte Letzterer zu diesem Manöver: «Ich denke, da war ich nett zu Max.»
«Es ist aber auch gut, hinter ihm her zu fahren, und ich kam auch wirklich gut mit, bis ich dann plötzlich deutlich weniger Tempo hatte», berichtete der 21-Jährige, der an die Box abbiegen musste, um sich eine neue Fahrzeugnase zu holen. «Ich war gleich wieder fast zwei Sekunden schneller. Schade um das Rennen», seufzte er daraufhin.
Mit Blick auf die Leistung seines Teamkollegen vor dem Ausfall sagte Hadjar: «Es war grossartig, mit ihm zu kämpfen, und es war toll, einige Runden an seinem Heck zu sein, aber dann habe ich alles verloren. Er war einmal mehr sehr beeindruckend, er kämpfte ums Podest, was toll ist. Ich wünschte nur, ich hätte meinen Frontflügel nicht wechseln müssen.»
Im teaminternen Vergleich schneidet Verstappen zwar klar besser als sein Stallgefährte ab – der vierfache Champion führt sowohl im GP- als auch im Qualifying-Duell mit 6:3. Dennoch sind sich die GP-Beobachter einig, dass Hadjar bisher an der Seite des Ausnahmekönners eine gute Figur macht.
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