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Johnny Rea (Kawasaki): «Großer Kampf auf der Strecke»

«Leider wurde der Rhythmus zur Mitte des Rennens etwas gestört, weil die Pace des Rennens nicht besonders gut war», betonte Kawasaki-Star Jonathan Rea am Sonntag nach dem Superbike-WM-Lauf in San Juan.

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Platz 2 am Sonntagnachmittag und besonders wichtig, vor Toprak Razgatlioglu (Yamaha) im Ziel angekommen. Jonathan Rea feierte das Ergebnis im zweiten Superbike-Hauptrennen am Sonntag in San Juan wie einen Sieg, denn der Nordire kam vor seinem Hauptrivalen ins Ziel und geht somit mit 30 Punkten Rückstand zum Finale in Indonesien. Doch die wichtigste Erkenntnis nach dem Wochenende in Argentinien: Das Gefühl zur Kawasaki Ninja konnte der sechsfache Superbike-WM-Champion deutlich verbessern.

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"Am Samstag hatten wir besonders in den ersten Runden absolut keine Traktion am Heck. Vor dem zweiten Hauptrennen haben wir etwas gefunden, dass besser funktionierte und deutlich mehr Grip am Hinterreifen generierte. In der Warm-up-Runde bemerkte ich schon, dass ich im Rennen einen guten Job erledigen kann", sagte Rea. "Leider wurde der Rhythmus zur Mitte des Rennens etwas gestört, weil die Pace des Rennens nicht besonders gut war. Als Scott Toprak überholte, konnte er gleich einen Puffer aufbauen und dass führte dazu, dass ich nicht an Scott dranbleiben konnte. Ohne den Windschatten auf der Geraden war es nicht möglich, den Abstand wieder zu verringern."

Rea weiter: "Ich habe mich anschließend auf den Kampf mit Toprak konzentriert. Ich konnte beobachten, dass er nicht mehr so gut um die Kurven kam und dass er ein paar Probleme mit dem Vorderreifen hatte. Ich habe in den letzten Runden meine Position gefestigt und den Vorsprung zu Toprak kontrolliert", betonte der Kawasaki-Fahrer. "Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, viel mehr freut mich das gute Gefühl auf dem Bike. Ich hoffe, dass wir diese Punkte zum Finale mitnehmen können."

Ist es mental ein Vorteil am Ende vor dem WM-Kontrahenten ins Ziel gekommen zu sein? "Es ist immer schön, vor deinen Gegnern im Ziel anzukommen, besonders beim letzten Rennen des Wochenendes. Es ist immer zermürbend, wenn man nach Hause fliegt und gerade noch von deinem Rivalen besiegt wurdest", sagte der WM-Zweite und betonte: "Es war ein großer Kampf auf der Strecke und dann vor ihm zu landen ist sehr schön."

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"Es war sehr frustrierend, dass Toprak immer wieder den Weg vorbei gefunden hat", stöhnte der 34-Jährige. "Der einfachste Moment, um zu überholen, ist auf der Geraden. Wir schwächeln sehr mit der Beschleunigung und mit dem Top-Speed. Die Tatsache, dass wir aber trotzdem immer wieder da waren, zeigt, dass wir in anderen Bereichen sehr gut aufgestellt sind. Wir haben keine Fehler gemacht und das Team hat gut gearbeitet."

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