Johnny Rea ohne Sieg: «Das macht mich nicht verrückt»
Für den erfolgsverwöhnten Jonathan Rea ist es keine einfache Superbike-WM-Saison, denn er ist praktisch ohne Chance gegen Alvaro Bautista (Ducati) und Toprak Razgatlioglu (Yamaha). Doch das möchte er ändern.
"Es ist unüblich, dass man auf Platz 2 in der Superpole eine Sekunde zurück ist. Ich finde es beeindruckend und ich habe ihm dazu gratuliert. Allerdings bin ich mit Spielraum unterwegs gewesen. Ich dachte mir: ‚Wenn ich jetzt auf die schmutzige Linie komme, dann sieht er, dass die Strecke sauberer ist. Er fährt ja immer mit einem dunkleren Visier.‘ Nein, Spaß bei Seite,
"Meine Runde war gut, aber ich habe den letzten Sektor wirklich verhauen", sagte der 35-Jährige. Rea betonte aber dann: "Ich wäre keine Sekunde, nicht mal eine halbe Sekunde schneller gewesen. Er ist in einer anderen Liga dieses Wochenende."
Lange hatte der 117-fache Superbike-WM-Laufsieger nicht so eine Durststrecke an Siegen. "Es wäre schön, noch mal zu gewinnen, aber dafür benötige ich Vertrauen", weiß Rea. "Aber wir stehen dort, wo wir sind. Würden wir aktuell gewinnen, dann wäre das nicht die Realität. Dafür müssen wir zunächst wirklich verstehen, was wir zu verbessern haben. Natürlich werde ich es versuchen, denn es gab viele Rennen dieses Jahr, wo ich Dritter wurde und nur eine Sekunde hinter dem Sieger war. Ich hatte lange keinen Triumph, aber es macht mich nicht verrückt und beängstigt mich nicht."
"Toprak und Alvaro, Yamaha und Ducati sind sehr stark. Sie haben es verdient und wir müssen einen Schritt machen", lauten die realistischen Worte des Kawasaki-Stars. "Dafür müssen wir noch härter arbeiten."
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