Xavi Vierge (Yamaha): «Sehen langsam das Licht am Ende des Tunnels»
Bei Halbzeit der Superbike-WM 2026 ist Xavi Vierge in der Realität angekommen. Der Wechsel zu Yamaha war nicht so einfach wie erhofft, aber vor Misano ist die Talsohle wohl durchschritten.
Nach seinem Aus bei Honda hat Xavi Vierge für die Superbike-WM 2026 bei Yamaha ein neues sportliches Zuhause gefunden. Mit der R1 kam der Spanier auf Anhieb blendend zurecht. Dem langjährigen Aushängeschild Andrea Locatelli lief Vierge zu Saisonbeginn den Rang ab.
Mit dem Meeting auf dem Balaton Park Circuit wendete sich das Blatt. Während der Italiener zu seiner Form zurückfand, geriet Vierge in eine Abwärtsspirale. Bei Saisonhalbzeit im MotorLand Aragón war ein zehnter Platz im Superpole-Race sein bestes Finish.
Aber nicht nur Vierge steckte in Schwierigkeiten: Keinem Yamaha-Pilot gelang auf der spanischen Piste ein einstelliges Ergebnis.
«Ein sehr hartes Wochenende für uns, aber wir müssen das Positive mitnehmen», blickte Vierge zurück. «Wir haben einige große Änderungen an meiner R1 vorgenommen, und es sieht so aus, als würden wir langsam etwas Licht am Ende des Tunnels sehen. Ich hatte das Gefühl, das maximale Potenzial des Motorrads ausschöpfen und unsere Stärken nutzen zu können. Es war schade, dass ich im zweiten Rennen gestürzt bin, denn bei den heißen Bedingungen hatten wir die größten Schwierigkeiten und wir wollten sehen, was wir mit den Änderungen erreichen können.»
Wir haben eine gute Basis, um das Wochenende erfolgreich zu beginnen.Xavi Vierge
Dazu hat der 29-Jährige am kommenden Wochenende in Misano eine neue Gelegenheit, wenn am Samstag und Sonntag Temperaturen von 30 Grad Celsius im Schatten erwartet werden.
«Ich kann es kaum erwarten, wieder auf die R1 zu steigen», versicherte der Yamaha-Pilot. «Wir haben vor ein paar Wochen in Misano getestet und das Gefühl war großartig. Wir haben eine gute Basis, um das Wochenende erfolgreich zu beginnen, und es ist eine Strecke, die ich wirklich mag und auf der ich gerne fahre. Ich hoffe, wir können um die Spitzenplätze kämpfen und unsere Schnelligkeit unter Beweis stellen. Im Superpole-Race in Aragon haben wir Fortschritte gesehen, um im Kampf mitzuhalten, und ich freue mich darauf, das Gleiche in Misano zu versuchen.»
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