Superbike WM • Neu
Michael van der Mark vor Misano: «In mir steckt immer ein Rennfahrer!»
Erwartungsgemäß verlängern Kawasaki und der Texaner Garrett Gerloff ihre Zusammenarbeit in der Superbike-WM bis Ende 2027. Die Top-5 werden für kommende Aufgaben als Minimalziel genannt.
Podestplätze haben in der ersten Saisonhälfte der Superbike-WM 2026 nur Ducati (47), BMW (4) und Bimota (3) erobert. Kawasaki-Werksfahrer Garrett Gerloff ist aber einer von wenigen, der regelmäßig die starken Ducati-Privatiers schlagen kann und vor Misano an diesem Wochenende auf dem zehnten WM-Rang liegt.
Angesichts seiner Leistungen, Gerloff preschte dieses Jahr bereits sechsmal in die Top-6, war davon auszugehen, dass die Zusammenarbeit mit Kawasaki verlängert wird. Inzwischen ist offiziell: Der neue Vertrag läuft bis Ende 2027, nächste Saison wird die dritte gemeinsame sein.
«Es war mir eine große Freude, in den vergangenen beiden Saisons direkt mit Garrett und seiner Boxencrew zusammenzuarbeiten und so unserem offiziellen Team dabei zu helfen, seine Gesamtleistung und sein Potenzial mit der Ninja ZX-10RR zu steigern», sagte Steve Guttridge, Race Planning Manager bei Kawasaki Europa. «Die Superbike-WM ist die weltweite Königsklasse des Serienrennsports, daher ist das allgemeine Niveau sowohl bei den Fahrern als auch bei den Maschinen extrem hoch. Zu sehen, wie Garrett in diesem Jahr sein Potenzial ausschöpft, gibt bereits jetzt allen Beteiligten im Kawasaki-Team zusätzliche Motivation für die Saison 2027.»
«Ich bin überglücklich, dass ich die Chance habe, ein weiteres Jahr bei Kawasaki zu bleiben und in der Superbike-WM auf der Ninja ZX-10RR zu fahren», hielt Gerloff fest. «Ich habe das Gefühl, dass wir in diesem Jahr enorme Fortschritte gemacht haben und konstanter um die Plätze unter den Top-5 mitkämpfen können. Die Top-5 sind das Minimum, das ich erreichen möchte, daher ist es super, dass Kawasaki mir geholfen hat, mit dem Motorrad und dem Team immer schneller zu werden. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr noch mehr erreichen können. Ich bin froh, dass sie Vertrauen in mich haben, und ich in sie, und wir weitermachen können.»
Seit einigen Wochen laufen im Hintergrund Gespräche, ob Kawasaki sein Aufgebot für die Superbike-WM 2027 von einem auf zwei Fahrer erhöht. Dafür bräuchte es aber eine Million Euro plus zusätzlich für dieses Projekt.
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