Loris Baz frustriert: Was er von Althea BMW fordert
Nach starken Trainings und dem neunten Platz auf Phillip Island reiste Althea BMW-Pilot Loris Baz zuversichtlich zum Meeting der Superbike-WM in Thailand. Doch auf dem Chang International Circuit kam alles ganz anders.
Beim Saisonauftakt der Superbike-WM 2018 auf Phillip Island erreichte Loris Baz in seinem ersten Rennen für Althea BMW die Plätze 12 und 8, obwohl sich der Franzose bei einem Trainingssturz eine Haarfraktur am Humeruskopf der rechten Schulter zugezogen hatte. Gut vier Wochen später in Thailand war diese Verletzung kein Thema mehr. "Ich bin wieder so gut wie hergestellt", versicherte Baz am Freitagabend SPEEDWEEK.com.
Doch in der Superpole kam Baz über Startplatz 15 nicht hinaus, in den beiden Rennen sprangen immerhin die Plätze elf und zwölf heraus. Beim 25-Jährigen löste das keine Begeisterungsstürme aus. "Uns ist der erhoffte Schritt nach vorne nicht gelungen", fasste Baz das Wochenende zusammen. "Im ersten Rennen hatte ich einen guten Start, bekam in der Schlussphase des Rennen aber Probleme mit dem Hinterreifen. Durch unsere Schwierigkeiten mit der Elektronik entstehen die Reifenprobleme. Vorne war alles perfekt, nur hinten gab es ein Problem."
Für den zweiten Lauf ließ Baz das Set-up seiner S1000RR umbauen, jedoch ohne Erfolg. "Im Warm-up schien es gut zu funktionieren, im Rennen hat sich das aber nicht bestätigt", winkte Baz ab. "Dann war aber auch das gute Gefühl für die Front dahin – dazu wieder die Schwierigkeiten hinten. Insgesamt war das kein gutes Wochenende für uns. Wir müssen unsere Arbeitsweise ändern – im Gegensatz zu unseren Gegnern steigern wir uns im Verlauf eines Rennwochenendes nicht genug!"
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