Razgatlioglu von Yamaha-Neuerungen nicht überzeugt
Die Rennstrecke MotorLand Aragon lag der Yamaha R1 noch nie, deshalb sind die Niederlagen gegen Alvaro Bautista und Johnny Rea beim Superbike-Saisonauftakt für Weltmeister Toprak Razgatlioglu verschmerzbar.
Yamaha war in Aragon mit der Nummer 1 Toprak Razgatlioglu erwartungsgemäß nur dritte Kraft hinter Ducati und Kawasaki.
Im ersten Rennen am Samstag konnte Rea Bautista noch um 0,09 sec schlagen, am Sonntag hatte gegen den Spanier keiner eine Chance: Der Ducati-Rückkehrer gewann das Sprintrennen und das zweite Hauptrennen mit 5,141 und 4,393 sec Vorsprung auf Rea.
Toprak wurde in allen Läufen Dritter, was auch Position 3 in der Weltmeisterschaft bedeutet – 18 Punkte hinter dem Führenden Bautista.
"Bei diesen Bedingungen sind dritte Plätze gut, sie waren das Maximum", erzählte Razgatlioglu in kleiner Journalistenrunde. Die Probleme mit dem Vorderreifen vom Samstag konnten ansatzweise gelöst werden, "ich fühlte mich
Razgatlioglu entschied sich am Sonntag für die Elektronikstrategien von 2021 und nahm auch ein anderes Chassis. "Ich gehe davon aus, dass ich mich damit in Assen viel besser fühlen werde", hielt der 18-fache Laufsieger fest. "Die anderen Yamaha-Fahrer verwenden die neuen Elektronikstrategien, ich fühle mich mit den alten besser – viel besser. Wir werden in Assen wahrscheinlich auch auf die frühere Abstimmung setzen."
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