Sportbike-WM • Neu
Lange Tage, kurze Nächte: Suzuki greift nach der Sportbike-WM-Führung
Superbike-WM-Rookie Bradley Ray feierte am vergangenen Sonntag in Imola sein bestes Ergebnis auf Weltebene. Der Yamaha-Fahrer holte Rang 6 und hatte allen Grund zur Freude –nach einer langen Eingewöhnung.
Das Superbike-WM-Wochenende in Imola am vergangenen Wochenende war für viele Überraschungen und besondere Momente gut.
Doch auch für Bradley Ray, dem aktuellen Meister der britischen Superbike-Meisterschaft und WorldSBK-Rookie, verlief das Event auf dem 4,9 km langen Kurs nicht schlecht. Der 26-jährige Yamaha-Pilot überzeugte sowohl in der Superpole, als er Startplatz 6 erzielte, als auch im Hauptrennen am Sonntag. Der Engländer kam nur zwölf Sekunden hinter Sieger Razgatlioglu ins Ziel,
Ray ist aus der BSB besonders spektakuläre Strecken gewöhnt, lag ihm Imola deshalb so gut? "Imola ist wie eine Art Oulton Park in Großbritannien, nur ein bisschen größer und breiter. Imola hat einige Steigungen und Passagen mit Gefälle, außerdem ein paar blinde Kurven", zählte der WM-17. auf. "Der Kurs ist sehr schnell und man benötigt einige Zeit, um flüssig, zügig und konstant unterwegs sein zu können. Als ich die erste Runde drehte, wusste ich, dass es eine ordentliche Portion Mut benötigt, um schnell zu sein."
Nicht nur die Strecken in der Weltmeisterschaft sind für ihn neu, auch das Bike stellte Ray vor neue Herausforderungen. "Der größte Unterschied im Vergleich zur BSB ist die Elektronik und du musst das Motorrad anders fahren. Es ist so wichtig, das Maximum aus dem Bike zu holen und dafür musste auch der Crew-Chief und unser Elektroniker erst alles verstehen. Für mich ist es extrem schwierig, immer den richtigen Weg einzuschlagen und die besten Lösungen zu finden. Aber ich habe versucht, mir die nötige Zeit zu nehmen und alles aufzusaugen, um besser zu werden", betonte der BSB-Champion von 2022.
"Mittlerweile ist mein Feedback für das Team immer präziser und wir können Schritte machen. Mit Traktionskontrolle, Anti-Wheelie-Control ist jede Kurve aber eine ganz andere Geschichte. Das Bike ist prinzipiell das gleiche wie im letzten Jahr in der BSB, dennoch fühlt es sich völlig anders an", erklärte Ray. "Außerdem musst du das Set-up für die WM-Strecken ganz anders abstimmen. Nach Donington und Imola haben wir gute Fortschritte erzielt, die uns in die richtige Richtung bringen."
Newsletter
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.