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An einem Freitag geht es in der Superbike-WM um die Abstimmung der Motorräder und genau darum kümmerte sich BMW-Star Toprak Razgatlioglu. Der WM-Leader sieht den Rennen auf dem Circuito de Jerez zuversichtlich entgegen.
Sofern kein Unglück geschieht, wird Toprak Razgatlioglu beim Superbike-Finale in Jerez den ersten WM-Titel von BMW einfahren; für den seit Mittwoch 28-Jährigen wäre es der WM-Titel. Obwohl der Türke auf ein beruhigendes Polster von 46 Punkten vertrauen kann, bereitet er sich seriöser als sonst auf die Rennen vor und geht kein Risiko ein. Den Freitag beendete er mit 0,175 sec auf die Tagesbestzeit von Michael Rinaldi (Ducati) als Dritter.
"Kein schlechter Freitag", betonte Toprak im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Wir haben eine solide Rennsimulation absolviert, mit der ich zufrieden war. Ich konnte eine gute Pace fahren – besonders die Runden mit 1:39 min, sonst aber auch mit niedrigen 1:40 min. Das sind starke Rundenzeiten und ich denke, dass wir für die Rennen gut aufgestellt sind. Wobei wir uns in einigen Kurven noch verbessern können."
Der BMW-Star weiter: "An diesem Wochenende konzentriere ich mich auf die Rennabstimmung, nicht auf die bestmögliche Zeit. Darauf wird es hier ankommen, denn Ducati ist hier traditionell ausgezeichnet, gerade Bulega sieht stark aus. Deshalb benötige ich ein gutes Paket, um mit den Ducati-Piloten kämpfen zu können.
Durch Toprak Razgatlioglu ist das Interesse in der Türkei an der Superbike-WM gestiegen. Am Wochenende werden viele türkische Fans nach Jerez reisen, um den WM-Titel ihres Helden zu feiern.
"Ich denke nicht, dass es so viele wie in Assen sein werden. Aber zu Hause bauen sie in mehreren Städten große Leinwände auf", weiß der WM-Leader. "Ganz klar, Samstag wird ein wichtiger Tag. Wenn ich in den Top-3 lande, stehe ich als Weltmeister fest. Am Montag kehre ich in die Türkei zurück und dann werden viele Menschen am Flughafen auf mich warten – so hat es Kenan zumindest geplant."
Um bereits am Samstag den WM-Titel zu gewinnen, darf Razgatlioglu nicht mehr als neun Punkte auf Nicolò Bulega (Ducati) verlieren, sofern dieser gewinnt. Mit Platz 2 oder3 wäre das gegeben.
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