Wegen MotoGP-Star Marc Márquez: Sofortige Änderung im Superbike-Reglement
Der Motorradweltverband FIM gab am Freitag eine Regeländerung bekannt, die mit sofortiger Wirkung in der Superbike-WM 2026 angewendet wird. Den Anlass dafür lieferte MotoGP-Star Marc Márquez.
Im Rahmen des Superbike-Meetings in Donington Park tagte die aus Mitgliedern von Dorna und FIM bestehende Superbike-Kommission, um über diverse Änderungen im Reglement zu beraten. Mit Anpassungen des
Den Anlass lieferte der mehrfache Weltmeister Marc Márquez, der im verregneten Sprintrennen der MotoGP 2026 in Jerez in Runde 5 in der Zielkurve stürzte. Der Spanier hatte beim Sturz geistesgegenwärtig die Kupplung gezogen und ein Absterben des Motors dadurch verhindert. Anschließend fuhr der 33-jährige Ducati-Pilot auf direkter Linie zum Motorradwechsel über das Gras in die Boxengasse – und gewann spektakulär!
Da dies durch keine Regel explizit verboten war, war am Márquez-Sieg nicht zu rütteln – für lang anhaltende Diskussionen sorgte die Aktion dennoch.
Mit der nun erfolgten und sofort wirksamen Regeländerung würde ein solches Vorgehen eine Strafe nach sich ziehen, wenn für die Einfahrt in die Boxengasse nicht die ausgewiesene und durch weiße Linien markierte Spur genommen wird. Dies gilt für alle Klassen in Trainings, Qualifyings und Rennen.
Die möglichen Strafen bei einem Verstoß wurden nicht genannt, dürften jedoch je nach Qualität und Ermessen der Stewards von Zeit- über Long-Lap- und Boxendurchfahrtstrafe reichen.
In der Superbike-WM ist kein ähnlicher Vorgang bekannt, der Einfluss auf das Rennergebnis und somit auf die Meisterschaft hatte.
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