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Toprak wütend: Letzte 100 Meter haben alles zerstört

Nach 92,664 Kilometern wurde Toprak Razgatlioglu im zweiten Hauptrennen der Superbike-WM in Most im Sprint zur Ziellinie von Nicolo Bulega überrumpelt. Der Türke meint, dass mit seiner BMW M1000RR etwas nicht stimmte.

Superbike WM

Im Artikel erwähnt



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Champion Toprak Razgatlioglu (BMW) und WM-Leader Nicolo Bulega (Ducati) fuhren auch in Most in ihrer eigenen Welt: Das Rennen am Samstag sowie der Sprint am Sonntagmorgen gewann der Türke, im zweiten Hauptrennen schlug der Italiener zurück.

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Bis auf das zweite Hauptrennen in Assen, als Bulega in Führung liegend mit einem defekten Sensor ausfiel und Yamaha-Werksfahrer Andrea Locatelli den Sieg erbte, triumphierte in dieser Saison in allen bislang 15 Rennen Bulega oder Razgatlioglu.

Entsprechend überlegen führen sie die WM-Wertung an: Bulega liegt mit 252 Punkten an der Spitze, Razgatlioglu folgt mit 221, der Dritte Danilo Petrucci hält bei 146 Zählern.

Bulega und Razgatlioglu zeigten über die 22 Runden am Sonntagnachmittag unterhaltsame Überholmanöver, Toprak immer wieder an außerordentlichen Stellen. Zeitweise lag der zweifache Weltmeister 1 sec vor dem neuen Ducati-Star; doch als es in der letzten Runde darauf ankam, triumphierte Bulega! Er überrumpelte im Sprint aus der letzten Kurve heraus Toprak und lag beim Fallen der schwarz-weiß-karierten Flagge 0,027 sec vorne.

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"Ich weiß nicht, was los war. Lag es am Sprit, oder gab es ein Problem mit der Elektronik", schilderte Razgatlioglu beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Ich spürte das nur in der letzten Runde, vor allem in der letzten Kurve und auf der Geraden. Das Bike hatte Aussetzer, dann Wheelies. Das Team muss sich die Daten anschauen, um herauszufinden, was das war."

Während sich Bulega auf den Speed seiner Panigale V4R auf der Geraden verlassen konnte, musste sich Toprak in den Kurven abrackern, um nach vorne zu kommen. "Auf der Geraden habe ich 0,2, manchmal 0,3 sec verloren", schilderte das Aushängeschild von BMW. "Als der Hinterreifen abbaute, wurde der Vorteil der Ducati noch größer. Insgesamt fehlte es uns aus allen Kurven hinaus an Beschleunigung. Nicolo hat brutalen Druck gemacht, er hat sich in diesem Rennen deutlich verbessert. Ohne die Aussetzer hätte ich aber wahrscheinlich gewonnen, in den Runden zuvor hat er mich immer erst nach dem Zielstrich überholt."

Der Red-Bull-Athlet redete zwar ruhig wie immer, doch in ihm brodelte es: "Ich bin echt wütend, weil ich vollen Einsatz gebracht habe – aber der Ausgang der letzten Kurve hat alles zerstört. Wenn ich mit Nicolo kämpfe und verliere, dann ist das kein Problem. Aber wenn ich Platz 1 so einbüße, dann ist das nicht schön. Als ich die karierte Flagge sah, wusste ich, dass er an mir vorbei ist. In der Auslaufrunde hatte mein Bike keine Aussetzer, das ist alles sehr seltsam. Vielleicht gingen wir mit dem Benzin-Mapping zu sehr ans Limit."

BMW-Technikchef Chris Gonschor bestätigte gegenüber SPEEDWEEK.com ein "technisches Problem, Elektronik", wollte aber nicht näher darauf eingehen.

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