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Als Troy Corser nach der Superbike-WM-Saison 2011 seine lange Rennfahrerkarriere beendete, hatte er drei Jahre im BMW-Werksteam hinter sich und fungierte anschließend als Markenbotschafter – das ist vorbei.
1992 begann die beeindruckende Superbike-Karriere des Australiers Troy Corser, der in 377 Rennen 130 Mal aufs Podest brauste, 33 Mal als Sieger, und zweimal Weltmeister wurde. Seine letzten drei Jahre in der Superbike-WM bestritt er für das junge BMW-Werksteam, mit dem ihm im Spätherbst seiner Karriere in 72 Rennen aber nur zwei dritte Plätze, eine Pole-Position und eine schnellste Rennrunde gelang.
Nach seinem Rücktritt Ende 2011 fungierte Corser für BMW als Markenbotschafter. "Ich erledige noch einige Sachen für BMW, bin aber kein offizieller Botschafter mehr", erzählte der 44-Jährige SPEEDWEEK.com. "Ich mache nach wie vor die Race School Academy und Rennstreckentage, dieses Jahr mache ich auch beide Goodwood-Events für BMW Classic. Zwischendurch bin ich auch bei Ausstellungen für sie. Die Zusammenarbeit ist nicht so eng, wie ich es gerne hätte. Es gäbe weitere Möglichkeiten, aber sie wollen es so. Sie nützen heute lieber die aktuellen Rennfahrer wie Reiterberger und Torres als Markenbotschafter. Für mich erfüllen diese Jungs eine ganz andere Rolle, als jene die ich hatte. Aber so ist die Entscheidung nun einmal. Meine Rolle war von Anfang an mehr im Marketing verankert, als im Rennsport."
Was Corser unerwähnt lässt: Er lebte als Rennfahrer nie wie ein Asket und tut es auch heute nicht. Das passt nicht zum Saubermann-Image eines Weltkonzerns wie BMW.
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