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Sportbike-Leader David Salvador (Kawasaki) wartet weiter auf ersten Sieg
Alberto Surra überzeugte bei der Superbike-WM in Most; Der Ducati-Pilot lieferte sich ein hartes Duell mit Garrett Gerloff und erklärte, warum er gegen Rennende weniger Grip hatte.
Alberto Surra bestätigte beim Rennsonntag der Superbike-WM in Most seine zuletzt starke Form.
In der zweiten Rennhälfte entwickelte sich ein harter Kampf zwischen der Motocorsa-Ducati und der einzigen Kawasaki im Feld. Surra musste sich dem US-Amerikaner letztlich knapp geschlagen geben, zeigte aber erneut eine beeindruckende Leistung. Bereits beim vorherigen Rennwochenende im Balaton Park hatte der Italiener mit starken Resultaten auf sich aufmerksam gemacht.
Natürlich profitiert Surra dabei auch von der enormen Konkurrenzfähigkeit der Ducati Panigale V4R, die aktuell das Maß der Dinge in der Superbike-WM ist. Dennoch überzeugt der Rookie zunehmend mit eigener Leistung und Konstanz.
«Es war ein richtig gutes Rennen. Ich bin sehr happy und freue mich über dieses Ergebnis», erklärte Surra nach dem Rennen. «Mein Team und ich arbeiten sehr hart und die Resultate zeigen das. Ich spüre die Wärme des Teams und das hilft mir.»
Im Duell mit Gerloff hatte Surra vor allem gegen Rennende zu kämpfen. Der Italiener setzte auf einen Pirelli-Entwicklungsreifen, der zwar zu Beginn Vorteile brachte, später aber nachließ. «Es war ein richtig hartes Duell mit Garrett. Die Kawasaki hat sehr viel Grip», analysierte der Ducati-Pilot. «Ich verwendete den Entwicklungs-Reifen. Damit war die Haftung in den letzten zehn Runden nicht gut. Dafür war er in den ersten Runden besser.»
Besonders beeindruckt zeigte sich Surra von seinem Rivalen auf der Kawasaki ZX-10RR. «Garrett ist ein sehr guter Fahrer. Er konnte gegen Rennende sehr enge Linien fahren», lobte der Italiener.
Die positiven Resultate der vergangenen Wochenenden sorgen intern bereits für große Zufriedenheit. Laut Surra wurden die ursprünglichen Erwartungen deutlich übertroffen.
«Vor der Saison hatten wir das Ziel, Top-10- oder Top-15-Ergebnisse zu erreichen», verriet der Ducati-Pilot und verwies auf seine Gegner: «Die Superbike-WM ist eine sehr starke Kategorie. Hier gibt es ausschließlich schnelle Fahrer.»
Trotz der starken Leistungen sieht Surra weiterhin Verbesserungspotenzial. Beim kommenden Test in Misano will er gemeinsam mit Motocorsa weiter intensiv an der Abstimmung der Panigale V4R arbeiten, um den nächsten Schritt zu machen.
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