Wie Ducati-Pilot Axel Bassani die Spitze aufmischte
Ein Italiener setzte sich an diesem Wochenende der Superbike-WM in San Juan ordentlich in Szene: Rookie Axel Bassani lieferte grandiose Rennen ab und kämpfte am Sonntag lange Zeit mit den Top-3-Fahrern um das Podium.
Letztendlich landete Axel Bassani am Sonntag in San Juan auf dem starken vierten Platz, doch insgeheim hatte sich der Ducati-Pilot vom Team Motocorsa Racing Hoffnungen auf einen Podestplatz gemacht. Am Ende fehlten ihm nur 1,5 Sekunden auf WM-Leader Toprak Razgatlioglu, der Platz 3 holte. Nach Position 5 im Samstagsrennen, gelang ihm auch im Sprintrennen am Sonntag der hervorragende vierte Platz.
Zu Beginn des zweiten Hauptrennens fuhr sich der Privatier gnadenlos in den Kampf um das Podium, seine Ducati lief problemlos und brachte ihn einige Male in die Position auf einen Angriff auf die WM-Führenden. Als das Tempo vom späteren Sieger Scott Redding (Ducati) angezogen wurde, kam der 22-Jährige nicht mehr hinterher. Obwohl Bassani in Barcelona bereits auf dem Podium landete, spricht er von seinem stärksten Rennen.
"Für mich war es das erste Mal mit diesen Jungs, die so stark sind und unendlich viel Erfahrung haben", staunte Bassani im Interview mit SPEEDWEEK.com. "Im ersten Teil des Rennens war das Tempo nicht sehr hoch. Ich habe versucht zu überholen und ich wollte nach vorne, doch ich dachte mir: Ruhig bleiben Axel, beobachte die anderen erst mal."
Der Italiener verbesserte sich in der WM auf Gesamtrang 9, auf Garrett Gerloff, den besten Privatier, fehlen vor dem Finale in Indonesien nur 14 Punkte. "Am Ende kämpfte ich mit Magenproblemen und deshalb konnte ich nicht mehr erreichen. Somit ist Platz 4 eine gute Position und mit den Resultaten in den anderen Rennen und in der Superpole war es ein sehr gutes Wochenende für uns. Ich bin mit der Arbeit der Mannschaft überglücklich."
Wie fühlt es sich an, gegen die aktuell drei besten Superbike-Fahrer der Welt zu kämpfen? "Für mich ist es einfacher, gegen sie zu kämpfen, als um Rang 10 zu fahren, denn es ist sicherer", antwortete der Ducati-Fahrer. "Es gibt keine unüberlegten oder gefährlichen Überholmanöver, es ist gigantisch gegen Scott, Johnny und Toprak zu fahren und ich habe begriffen, wie ich mein Rennen einteilen muss.
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