Yamaha-Duo für Most optimistisch: Besonderer Event, Wetter unberechenbar
Zu Saisonbeginn war Xavi Vierge der stärkste Yamaha-Pilot, doch seit Assen kommt Andrea Locatelli immer besser in Fahrt. Beim Superbike-Meeting in Most geht das teaminterne Duell in die nächste Runde.
Vom WM-Titel oder einer vorderen Endplatzierung in der Superbike-WM 2026 träumt bei Yamaha niemand mehr. Als WM-Zehnter hat Werkspilot Andrea Locatelli bereits 195 Punkte Rückstand auf Leader Nicolò Bulega (Ducati); Teamkollege Xavi Vierge ist WM-13. und liegt noch einmal neun Punkte mehr zurück. Umso mehr rückt für die Yamaha-Piloten das teaminterne Duell in den Fokus.
Andrea Locatelli, seit 2024 das Yamaha-Aushängeschild, hatte einen verhaltenen Start in die Saison, spricht seit Assen aber von einem verbesserten Gefühl mit der R1. Das Rennwochenende auf dem Balaton Circuit vor zwei Wochen beendete der Italiener jedoch mit einem Sturz.
«Der heftige Highsider war schade, denn mein Gefühl war positiv», bedauerte Loka. «Ich hatte nach dem Sturz ein paar Schürfwunden, die lästig und etwas unangenehm sind, aber sie heilen jetzt und ich fühle mich bereit.»
Andrea Locatelli: Bisher starke Ergebnisse in Most
Der 29-Jährige hat eine starke Bilanz auf der tschechischen Piste, was auch für die Yamaha R1 spricht. Im vergangenen Jahr erreichte Locatelli die Plätze 5, 3 und 4. Ein entscheidender Faktor könnte am Wochenende jedoch das Wetter spielen. In den nächsten Tagen wird ein Mix aus Sonne und Wolken vorhergesagt, dazu böige Winde und vereinzelte Regenschauern.
«Wir arbeiten hart daran, wieder ganz vorn mitzufahren, und wissen, dass wir den Abstand zur Spitze verringern müssen. Aber ich bin zufrieden mit meinem Gefühl für das Motorrad und hoffe, dass wir uns in diese Richtung weiter verbessern können», sagte der WM-Vierte der vergangenen Saison. «Mal sehen, wie das Wetter wird – es sieht ziemlich unberechenbar aus.»
Most ist etwas Besonderes mit einer tollen Fan-Atmosphäre.Xavier Vierge
Der von Honda zu Yamaha gewechselte Xavi Vierge erlebte in Ungarn sein bisher schwierigstes Rennwochenende mit der R1. Der Spanier möchte auf dem Autodrom Most wieder erfolgreicher sein.
«Most ist eine Strecke, die mir sehr gefällt; sie ist etwas Besonderes mit einer tollen Fan-Atmosphäre von den Böschungen und im Fahrerlager», lobte Vierge das Event in Tschechien. «Ich freue mich darauf, am Freitagmorgen wieder loszulegen und bin überzeugt, dass wir das Gefühl für das Motorrad wiederfinden und so stark sein werden wie zu Saisonbeginn. Ich bin bereit, gute Ergebnisse zu erzielen und auf der starken Basis aufzubauen, die wir uns in den Vorsaisontests erarbeitet haben.»
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