Zurück in die Zukunft?
Ryuichi Kiyonari unternahm am Wochenende einen Ausflug in die Britische Superbike Meisterschaft. Für den Japaner eine Rückkehr zu seinen Wurzeln - und seiner Zukunft?
Honda schickte Kiyonari 2004 auf die Insel, um dort den letzten fahrerischen Schliff zu erhalten. Mit Erfolg: Bereits 2005 wurde er in der hart umkämpften Serie Vize-Champion, die beide folgenden Jahre gewann er sie sogar. Nun war der 26-jährige reif für die Weltmeisterschaft und wurde vom Motorrad-Giganten im niederländischen Ten-Kate-Team untergebracht. Ein ähnlicher Durchmarsch in der Superbike-WM blieb Kiyonari aber verwehrt. 2008 WM-Achter, waren seine Darbietungen in der laufenden Saison trotz zwei dritten Plätzen in Monza eher enttäuschend. Im Gesamtklassement belegt er nur den 11. Rang. Sein Rückhalt im Ten-Kate-Team schwindet.
Die dreiwöchige Rennpause nutzte Kiyonari, um bei einem Event der britischen Superbike-Klasse in Croft an den Start zu gehen und das angeschlagene Selbstvertrauen aufzumöbeln. Mit Platz 4 im ersten Lauf gelang im das auf einer CBR1000RR des HM Plant Honda-Teams sehr ordentlich. Im zweiten Rennen wagte man eine radikale Set-up-Änderung, was ihm nur den 18. Rang einbrachte.
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