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Billy Bolt erneut in eigener Liga – Manuel Lettenbichler pausierte

Die Siegesserie von Billy Bolt riss auch beim dritten SuperEnduro-WM-Lauf der Saison 2025/2026 in Bilbao nicht. Manuel Lettenbichler musste wegen einer Fingerverletzung in Bilbao passen.

Im Artikel erwähnt

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Dank der maßgeblichen Mithilfe der nach wie vor aktiven spanischen Hard- und Superenduro-Legende Alfredo Gomez kehrte die SuperEnduro-WM am gestrigen Samstag nach Spanien zurück. Im Januar 2020 machte sie zuletzt in A Coruña Station. Bilbao, wo nun wieder gefahren wurde, war in der Saison 2018/2019 zuletzt im Kalender. Mit Madrid hatte es damals sogar zwei Austragungsorte auf der iberischen Halbinsel gegeben.

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In der Metropole des Baskenlandes machte der unangefochtene Superstar der Szene, der Brite Billy Bolt, so weiter, wie er es vor zwei Wochen in Riesa getan hatte – mit Siegen in der Superpole und allen drei Heats. Mit der real vakant erscheinenden Maximalpunktzahl von 53 für alle zweiten Plätze des Abends war sein Landsmann Jonny Walker erneut die zweitstärkste Kraft und konnte auch diesmal als Einziger wenigstens halbwegs mit Billy Bolt mithalten. Sein Speed war über weite Teile der Rennen gut, allerdings schienen ihm erneut seine Nerven phasenweise einen Streich zu spielen.

Zunächst holte sich Bolt wieder den Superpole-Dreier, und in Heat 1 ging Walker mit dem Holeshot zunächst einmal wieder in Führung. Bolt erhöhte dann allmählich den Druck, und nach fast einer halben Runde feinstem Bar-to-Bar-Racing rutschte Walker in der fünften von letztlich zehn Runden im flachen Dirt das Vorderrad weg. In diesem Moment kam Bolt kampflos zur Führung und zum Heat-Sieg.

Im mittleren Heat brauchten die beiden Schnellsten in der Halle wegen des Reverse Grid aus der zweiten Startreihe heraus drei Runden, um sich wieder an die Spitze des Feldes zu setzen, wobei der Triumph-Pilot Walker etwas zügiger durchkam und erneut führte. An der Führung konnte er sich aber nur drei Runden erfreuen, dann fuhr der Husqvarna-Rider Bolt mühelos an ihm vorbei und zum nächsten Heat-Sieg.

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Der dritte und finale Lauf war ein Abziehbild des ersten. Wieder führte Walker die ersten vier Runden. Unter dem erneut erhöhten Druck von Bolt fuhr er sich dann am Eingang des ersten von zwei Steinfeldern kurz fest, was Bolt ohne übermäßige Anstrengungen die Führung brachte. Natürlich ließ er sich die Butter danach nicht mehr vom Brot nehmen und sagte nach seinem 29. Grand-Prix-Sieg in Folge sowie dem nächsten mit Punktemaximum:
«Ich bin wirklich glücklich. Es war eine echt schwierige Strecke für mich und jeden. Ich fühlte mich gut, und vor allem im letzten Heat war mein Speed sehr gut. Die Bedingungen haben sich über den Tag geändert, sodass wir immer wieder ein paar Anpassungen vornehmen mussten. Ich hatte ein paar physische Probleme, aber auch die konnten wir gut überwinden.»

Durch Mitch Brightmore wurde auch der dritte Platz auf dem Tagespodium von einem Engländer besetzt. Für den EnduroGP-Champion Josep Garcia reichte es nach seinem sensationellen dritten Platz in Riesa diesmal vor heimischem Publikum bei seinem vorerst letzten SuperEnduro-Gastspiel hinter dem Stark-Elektrobike-Piloten Eddie Karlsson aus Schweden nur zu Tagesrang fünf. Einen Platz hinter ihm wurde Alfredo Gomez Cantero Sechster, womit er sein bestes SuperEnduro-Ergebnis seit Längerem einfahren konnte. Tim Apolle aus Sachsen-Anhalt wurde Tageszehnter und nimmt diesen Platz auch, punktgleich mit Manuel Lettenbichler, in der Tabelle ein. Gemäß Pressemitteilung von KTM musste der Bayer wegen einer beim Training zugezogenen Fingerverletzung in Bilbao passen. Man wird sehen, ob diese bis zum nächsten Lauf am 31. Januar in Budapest ausheilt.

In der Junior-WM holte sich parallel zu Billy Bolt der Norddeutsche Milan Schmüser mit drei Siegen den dritten GP-Erfolg der Saison. Wie Bolt gewann auch er von den bisherigen neun Heats (Gliwice, Riesa und Bilbao) insgesamt acht.

WM-Stand Prestige nach 3 von 7 Läufen:

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1. Billy Bolt (GB), Husqvarna, 186 Punkte

2. Jonny Walker (GB), Triumph, 146 (-40)

3. Mitch Brightmore (GB), GASGAS, 118 (-68)

4. Eddie Karlsson (S), Stark, 118 (-68)

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5. Josep Garcia (E), KTM, 99 (-87)

6. Dominik Olszowy (PL), Rieju, 72 (-114)

7. Diogo Vieira (P), GASGAS, 67 (-119)

8. Alberto Gomez Cantero (E), Beta, 63 (-123)

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9. Toby Martyn (GB), Stark, 63 (-123)

10. Tim Apolle (D), Beta, 59 (-127)

11. Manuel Lettenbichler (D), KTM, 59 (-127)

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