Aragón war mit der Pole und zwei Siegen bereits das vierte perfekte Wochenende von Nicolò Bulega in der Supersport-WM 2023. Der Ducati-Pilot steht kurz vor dem Titelgewinn.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Theoretisch hätte Nicolò Bulega bereits in Aragón die Supersport-Weltmeisterschaft gewinnen können, dafür hätte der 24-Jährige aber 40 Punkte mehr einfahren müssen als sein Landsmann Stefano Manzi vom Yamaha-Team Ten Kate – der Ducati-Pilot sammelte aber ‹nur› 25 Punkte mehr.
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Der Ducati-Pilot hat jedoch alles dafür getan, um den Titelgewinn beim drittletzten Meeting vorzeitig einzufahren. Mit der Bestzeit in jedem Training, der Pole-Position und Siege in beiden Rennen war Bulega der dominierende Pilot im MotorLand. "Ich bin sehr zufrieden. Ab dem ersten Training hatte ich ein unglaublich gutes Gefühl mit meinem Bike und konnte mit ihm machen, was ich wollte. Jede einzelne Runde machte Spaß und dann ist man auch schnell", schilderte der Italiener, der im nächsten Jahr an der Seite von Álvaro Bautista in die Superbike-WM aufsteigen wird. "Es waren großartige Rennen und ein großartiges Wochenende. Ich muss mich beim Team bedanken, denn sie haben mir ein fantastisches Motorrad zur Verfügung gestellt."
Am kommenden Woche in Portimão kann nur Manzi den vorzeitigen Titelgewinn von Bulega verhindern, dafür müsste der Yamaha-Pilot aber beide Rennen mindestens als Zweiter beenden, sofern der WM-Leader erneut beide Rennen gewinnt. "Langsam fange ich an, an den Titel zu denken. Zuerst möchte ich aber die Rennen weiter genießen und Siege einfahren", grinste Bulega. "Klar, es schaut gut für mich aus, aber es ist noch nicht vorbei. Ich möchte den Fokus nicht verlieren, deshalb denke ich nur daran, es noch besser zu machen."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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