SSP-WM 2024 mit 6 Herstellern: 21 Fahrer stehen fest
Für die Supersport-WM 2024 bekommen die Hersteller mit hubraumstärkeren Modellen Zulauf, die traditionellen 600er-Vierzylinder von Kawasaki und Yamaha werden weniger im Feld.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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In diesem Jahr waren 22 Piloten für die gesamte Supersport-WM eingeschrieben, hinzu kamen acht weitere Fahrer der WorldSSP-Challenge, die nur die Europarennen bestritten. Diese Meisterschaft in der Meisterschaft wurde aus zwei Gründen eingeführt: Erstens konnten so auch finanziell schwächere Teams am Großteil der Events teilnehmen und das Feld füllen. Und zweitens muss Promoter Dorna für die Übersee-Events so nur die Fracht für 24 Teilnehmer bezahlen.
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Das Maximum der Stammfahrer wird 2024 erneut bei 30 liegen, wovon maximal 24 die gesamte Meisterschaft fahren. Bislang sind 21 bestätigt – siehe Tabelle am Fuß des Texts. MV Agusta und Triumph verdoppeln ihre Fahrer jeweils von zwei auf vier, wir werden auch zusätzliche Ducati im Feld sehen. Denn Althea bringt zwei Fahrer statt einem, Orelac plant gleich. Und EAB steigt von Yamaha auf Ducati um, wir werden bis zu neun Panigale V2 im Feld sehen!
Noch jeweils zwei freie und attraktive Plätze gibt es in den Ducati-Teams D34G und Orelac. "Wir geben unser Fahrerduo Anfang nächste Woche bekannt", sagte D34G-Teamchef Davide Giugliano gegenüber SPEEDWEEK.com. Vieles deutet daraufhin, dass er mit dem Australier Oli Bayliss weitermacht, für den zweiten Platz gilt dessen australischer Landsmann Tom Edwards als aussichtsreicher Kandidat. Auch Raffaele De Rosa (1 Sieg, 19 Podestplätze) wäre eine Option, denn der Italiener wird nicht mit Orelac weitermachen. Orelac zieht sich aus der Superbike-WM zurück und will in der Superport-Klasse auf zwei Maschinen aufstocken.
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Einen weiteren Spitzenplatz gibt es bei Evan Bros Yamaha, dem Weltmeister-Team von 2019 (Krummenacher) und 2020 (Locatelli). Dort hat Valentin Debise beste Aussichten. Dieses Jahr war der Franzose WM-Fünfter und ist der letzte Fahrer aus den Top-9, der noch keinen Job hat.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Unklar ist, wer für die Yamaha-Teams VFT (Spinelli?) und Arco (Diaz?) antreten wird, auch Vince64 Kawasaki hat noch keinen Piloten. Bei Thai Yamaha deutet alles auf die Paarung Sarmoon Anupab und Keankum Krittapat hin.
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