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Andrea Stella über F1-Reglement: Weitere Änderungen nicht ausgeschlossen

Die Formel-1-Verantwortlichen haben die rennfreie Zeit genutzt, um die Regeln anzupassen. McLaren-Teamchef Andrea Stella spricht von einem guten Schritt. Weitere Änderungen sind nicht ausgeschlossen.

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Die Formel 1 hat im April eine unerwartete Rennpause eingelegt, weil die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien wegen des Kriegs im Nahen Osten nicht wie geplant stattfinden konnten. Die Pause nutzten die Teams nicht nur zur Weiterentwicklung der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration, die in diesem Jahr zum Einsatz kommt.

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Auch am Reglement wurde gefeilt – nachdem die ersten drei Rennwochenenden den Verantwortlichen des Sports genügend Daten zu den neuen Vorgaben geliefert haben und der schwere Crash von Ollie Bearman in Suzuka, der zum Glück ohne schwere Folgen für den jungen Haas-Piloten blieb, eine Diskussion über die grossen Tempo-Unterschieden ausgelöst hatte.

Nachdem alle Betroffenen angehört worden waren, einigte man sich auf mehrere Anpassungen, die sowohl die Sicherheit erhöhen als auch die Performance im Qualifying verbessern sollen. McLaren-Teamchef Andrea Stella sagt dazu: «Ich denke, die Änderungen, die wir für Miami implementiert haben, sind ein guter Schritt in die richtige Richtung, sie sprechen alle Aspekte an, die bereits während des Tests in Bahrain ein Thema waren.»

«Einige Änderungen werden in Miami getestet, etwa was die Start-Geschwindigkeiten angeht. Wir werden schauen, ob es noch andere Wege gibt, um ein Mindestmass an Beschleunigung zu erzielen, etwa durch die Unterstützung des elektronischen Teils des Antriebs. Da sind also bereits ein paar Dinge in der Pipeline, die zusätzlich zu den Miami-Massnahmen weitere Verbesserungen bringen könnten», erklärt der Italiener.

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Die Formel-1-Gemeinde müsse offen bleiben, um weitere Anpassungen vorzunehmen, wenn entsprechende Erkenntnisse gesammelt wurden, betont der Ingenieur. «Vielleicht sind noch andere Änderungen nötig und wir sollten diesbezüglich offen und proaktiv vorgehen», fordert Stella, der mit Blick auf die längerfristigen Ziele auch Hardware-Anpassungen bei der Antriebseinheit nicht ausschliessen will. «Wir sollten Lösungen anstreben, die auf der Chassis- und Fahrer-Seite weniger Kompromisse erfordert. Wir denken, dass dies möglich ist, und wir finden, dass sich alle Beteiligten dieser Diskussion mit dem Willen stellen, ihren Teil beizutragen.»

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