Speedway: Robert Lambert und Dan Bewley sind die britischen Hoffnungsträger
Auf Robert Lambert und Dan Bewley ruhen auch in der Saison 2026 die britischen Medaillenhoffnungen; das Duo muss beim Auftakt des Speedway-Grand-Prix in Landshut gleich doppelt abliefern.
Sowohl Robert Lambert als auch Dan Bewley waren im Speedway-Grand-Prix bereits erfolgreich: Lambert holte 2024 WM-Silber und Bewley konnte im Vorjahr die Bronzemedaille erobern, während Lambert die Top-3 deutlich verpasste. «Die letzte Saison war eine sehr harte für mich, und es lief nicht wie erhofft. Wenn die Dinge nicht funktionieren, wie sie sollen, dann stellt man vieles in Frage. Hoffentlich kann ich aus dem vergangenen Jahr meine Lehren ziehen und wieder auf das Level zurückkehren, auf dem ich schon war», äußerte sich Lambert, der statt um WM-Medaillen um die direkte Qualifikation für 2026 kämpfte. «Der Druck war vor der Saison da und es wurde nicht leichter, als die Geschichte nicht so lief wie erhofft. Solche Jahre gibt es im Sport und ich weiß, dass ich es besser kann – jetzt geht es wieder von vorne los.»
Ähnlich wie Lambert im vergangenen Jahr geht es nun Bewley: Auch er muss mit der gestiegenen Erwartungshaltung klarkommen. «Ich schaue nicht zu sehr darauf, auch wenn die Leute natürlich hoffen, dass man abliefert und es gut läuft. Vielmehr ist es für mich sehr cool, wenn die Fans an die Strecke kommen und ich die Unterstützung wahrnehme», erzählte der 26-Jährige, der sich vor dem ersten Grand Prix unbekümmert gibt. «Es geht darum Spaß zu haben und so gut wie möglich zu fahren, dann werde ich sehen, was dabei herauskommt. Ich habe ein paar Sachen weiterentwickelt und hoffe, dass diese funktionieren.»
Um gut in die Grand-Prix-Saison zu starten, gilt es sowohl für Bewley als auch für Lambert mit einem guten Resultat in Landshut loszulegen. «Es werden einige Fahrer im Kampf um die Medaillen dabei sein», prognostiziert Bewley. «Im aktuellen System muss man am Ende des Abends performen und dort die Big-Points einfahren.»
Während Lambert und Bewley im Grand Prix für sich selbst antreten, werden sie in Landshut in der OneSolar-Arena im britischen Team schon einen Tag vorher gefordert sein, wenn sie im ersten Halbfinale des World-Cups auf Gastgeber Deutschland sowie die Teams aus Tschechien und der Ukraine treffen. Aus dem Rennen am 1. Mai qualifiziert sich lediglich der Sieger für das Finale Ende August in Warschau. Es ist gut möglich, dass dann auch Tom Brennan im Kader sein wird, der die Wildcard für den Doppel-GP am 5. und 6. Juni in Manchester erhält.
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