VR46-Manager: Was zaubern sie für Manzi aus dem Hut?
Zunehmend zeichnet sich ab, dass Triumph und Stefano Manzi nach der Supersport-WM 2022 getrennte Wege gehen. Gegenüber SPEEDWEEK.com versicherte der Italiener, dass er der Meisterschaft treu bleibt.
Triumph-Pilot Stefano Manzi hat als Einziger aus den Top-5 der Supersport-WM 2022 noch keinen Vertrag fürs nächste Jahr. Der schnelle Italiener möchte Geld verdienen, doch die Teams haben keines. Traurige Tatsache ist, dass es kaum einen Fahrer in der mittleren Hubraumkategorie gibt, der Geld verdient.
Der aus der Moto2-WM kommende Manzi hat sich in seinem ersten Supersport-Jahr sofort in den Top-5 etabliert und
Trotz seiner starken Leistungen kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Manzi 2023 nicht mehr für Triumph fahren wird – zu weit liegen seine Gehaltsvorstellungen und die Ideen des Dynavolt-Teams auseinander.
"Noch habe ich keinen Vertrag für nächstes Jahr", sagte Manzi gegenüber SPEEDWEEK.com. "Ich weiß jetzt aber, dass ich meine Karriere nicht beenden werde, sondern weiter Rennen fahre. Das ist wichtig. Jetzt muss ich mit meinem Management ein gutes Team für mich finden – sie arbeiten daran. Ich bleibe sicher in der Supersport-WM, ich fühle mich sehr wohl in diesem Fahrerlager."
Manzi wird von Valentino Rossis Firma VR46 gemanagt, insgesamt vier Leute kümmern sich um seine Belange. Im SBK-Fahrerlager ist zu hören, dass sich der 23-Jährige ein Jahresgehalt in der Größenordnung von 50.000 Euro vorstellt. Doch welches Spitzenteam mit noch freien Plätzen kann ihm das bieten?
Dynavolt Triumph wird das stand heute nicht bezahlen. Die Topteams von Ducati und Kawasaki sind besetzt, MV Agusta ebenfalls. Bei Ten Kate kommt er nicht mehr in Frage. Lediglich bei Evan Bros Yamaha ist noch eine Siegmaschine frei, dort mussten die Fahrer in den vergangenen Jahren aber gewaltige Summen abliefern.
Eine Chance bietet sich vielleicht bei Honda: Teamchefin Midori Moriwaki
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