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Ken Roczen (Suzuki) triumphiert in Cleveland und verkürzt seinen Rückstand

Mit einem 2-2-1-Ergebnis gewann der deutsche Suzuki-Pilot Ken Roczen den 14. Lauf der US Supercross-Meisterschaften in Cleveland und verkürzte damit seinen Rückstand zur Tabellenspitze auf einen Punkt

Im Artikel erwähnt

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14. Lauf der US Supercross-Meisterschaften im Huntington Bank Field von Cleveland (Ohio) im Triple Crown Format. Titelaspirant Eli Tomac (KTM) stürzte in der ersten Qualifying-Session im Bereich der Whoops, zog sich eine Schulterverletzung zu und konnte nicht zum dritten Triple Crown Event der Saison 2026 antreten.

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Qualifying

Tabellenführer Hunter Lawrence (Honda) war mit einer Rundenzeit von 44,319 Sekunden im Qualifying der Schnellste vor Cooper Webb (Yamaha), Malcolm Stewart (Husqvarna) und Ken Roczen (Suzuki).

Kombiniertes Qualifying Cleveland

  1. Hunter Lawrence, Honda, 44.319

  2. Cooper Webb, Yamaha, +0.164

  3. Malcolm Stewart, Husqvarna, +0.590

  4. Ken Roczen, Suzuki, +0.679

  5. Jorge Prado, KTM, +0.764

  6. Justin Cooper, Yamaha, +1.009

  7. Chase Sexton, Kawasaki, +1.314

  8. Joey Savatgy, Honda, +1.449

  9. Christian Craig, Honda, +1.503

  10. Justin Hill, KTM, +1.659

Finale 1

Unmittelbar vor dem Start zum ersten 450er Finale begann es zu regnen, so dass der Start über die feuchten Startgatter besonders kritisch wurde. Hunter Lawrence zog den Holeshot und führte das Rennen vor Justin Cooper (Yamaha) und Ken Roczen an. Roczen zog noch in der ersten Runde an Cooper vorbei auf Rang 2. In den ersten Runden konnte der Deutsche die Pace von Hunter Lawrence mitgehen. Nach der Hälfte des Rennens vergrößerte sich jedoch der Abstand auf 4 Sekunden. Roczen konzentrierte sich mit Blick auf das große Bild darauf, den 2. Platz sicher nach Hause zu bringen. Hunter Lawrence gewann das erste Finale mit einem Vorsprung von 5,5 Sekunden.

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Jorge Prado (KTM) mischte in der Anfangsphase in der Spitzengruppe mit, beging aber nach der Hälfte des Rennens einige Fehler und fiel zunächst auf Rang 7 und später sogar auf Platz 14 zurück.

Finale 2

Die Strecke war durch den Regen noch rutschiger geworden, aber noch nicht wirklich schlammig. Justin Cooper (Yamaha) zog den Holeshot vor Chase Sexton, Malcolm Stewart, Cooper Webb und Ken Roczen. Hunter Lawrence startete im Bereich von Platz 7. Roczen platzierte sofort einige Überholmanöver, setzte sich gegen Stewart durch und rangierte auf Platz 4. Er überholte Cooper Webb und Chase Sexton und beide Piloten konnten ihrerseits kontern. Am Ende des Rennens attackierte Roczen erneut und setzte sich gegen Webb und Sexton durch. Er kam sogar noch an den führenden Justin Cooper heran, doch am Ende ging ihm die Zeit aus. Cooper gewann mit einem Vorsprung von 2 Sekunden vor Ken Roczen, Chase Sexton, Cooper Webb und Hunter Lawrence.

Jorge Prado wurde in diesem Rennen überrundet. Der Spanier beendete das Rennen auf Platz 15.

Finale 3

Ken Roczen kam diesmal perfekt aus dem Gate und zog den Holeshot, während Hunter Lawrence nach schlechtem Start nur im Mittelfeld festhing und in der ersten Rhythmuspassage bereits strauchelte. Der Thüringer setzte sich an der Spitze sofort ab und konnte sich binnen weniger Runden schon um 5 Sekunden vom Rest des Feldes absetzen. Hunter Lawrence rangierte zunächst im Mittelfeld, konnte sich aber innerhalb der ersten 3 Runden schon bis auf Platz 8 vorarbeiten, doch der Australier wollte zu viel und stürzte in den Whoops. Bei diesem Crash brach ihm das Helmschild ab, was bei den Streckenbedingungen weitere Sichtbehinderungen zur Folge hatte. Der Australier fiel auf Platz 13 zurück und wollte danach Schadensbegrenzung betreiben und noch schneller nach vorne kommen. Bei seiner Aufholjagd touchierte er in einer Rechtskehre mit seinem Vorderrad das Hinterrad von Garrett Marchbanks (Kawasaki), stürzte erneut und fiel damit auf Platz 14 zurück. Mit einem 1-5-14-Ergebnis beendete Lawrence den Tag nur auf Platz 6 der Gesamtwertung und büßte damit 9 Punkte gegenüber Tagessieger Ken Roczen ein.

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Das Podium

Titelverteidiger Cooper Webb (Yamaha), der vor wenigen Tagen zum dritten Mal Vater geworden war, beendete den dritten Lauf auf Platz 2 und wurde mit einem 5-4-2-Ergebnis Zweiter der Gesamtwertung. Justin Cooper kam im 3. Lauf von der Strecke ab und stürzte, doch mit einem 3-1-7-Ergebnis stand er in Cleveland ebenfalls auf dem Podium.

Die Lage an der Tabellenspitze

Der Vorsprung von Hunter Lawrence an der Tabellenspitze schmolz in Cleveland von 10 auf einen Punkt zusammen. Nach dem Ausscheiden von Eli Tomac aus dem Titelkampf spitzt sich bei nur noch 3 zu absolvierenden Rennen die Lage an der Tabellenspitze extrem zu. Die Meisterschaften sind längst nicht entschieden, aber Ken Roczen ist nach den Ereignissen von Cleveland nun wieder im Vorteil. Er konnte die Schlappe von Nashville mit Crash und Kickstarter-Problem komplett abstreifen und befindet sich nun auf der Überholspur in Richtung Meisterschaft. Die kommenden 3 Rennwochenenden werden nun zum Showdown zwischen Hunter Lawrence und Ken Roczen mutieren und schon in der kommenden Woche geht es in Philadelphia mit der 15. von 17 Meisterschaftsrunden weiter.

Ergebnis Triple Crown Cleveland 450

  1. Ken Roczen (D), Suzuki, 2-2-1

  2. Cooper Webb (USA), Yamaha, 5-4-2

  3. Justin Cooper (USA), Yamaha, 3-1-7

  4. Chase Sexton (USA), Kawasaki, 7-3-4

  5. Joey Savatgy (USA), Honda, 6-7-6

  6. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 1-5-14

  7. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna, 4-6-12

  8. Justin Hill (USA), KTM, 10-11-3

  9. Dylan Ferrandis (F), Ducati, 8-8-8

  10. Shane McElrath (USA), Honda, 12-9-5

  11. Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki, 9-13-10

  12. Dean Wilson (GB), Honda, 11-14-9

  13. Christian Craig (USA), Honda, 13-10-11

  14. Jordon Smith (USA), Triumph, 17-12-13

  15. Jorge Prado (E), KTM, 14-15-15

  16. Vince Friese (USA), Kawasaki, 15-16-19

  17. Cade Clason (USA), Kawasaki, 19-17-17

  18. Mitchell Harrison (USA), Kawasaki, 16-22-16

  19. Freddie Noren (S), Yamaha, 18-19-20

  20. Tristan Lane (USA), Yamaha, 20-20-18

Meisterschaftsstand nach Event 14 von 17

  1. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 286

  2. Ken Roczen (D), Suzuki, 285, (-1)

  3. Cooper Webb (USA), Yamaha, 264, (-22)

  4. Eli Tomac (USA), KTM, 255, (-31)

  5. Justin Cooper (USA), Yamaha, 233, (-53)

  6. Chase Sexton (USA), Kawasaki, 180, (-106)

  7. Joey Savatgy (USA), Honda, 176, (-110)

  8. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna, 160, (-126)

  9. Justin Hill (USA), KTM, 148, (-138)

  10. Jorge Prado (E), KTM, 147, (-139)

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