Audi-Werksfahrer Nico Hülkenberg: «Heute mussten wir den Fluch brechen»
Nico Hülkenberg hat es im Barcelona-Qualifying zum ersten Mal seit dem F1-Einstieg von Audi ins Q3 geschafft. «Wir haben es gut auf den Punkt gebracht», freute sich der 38-Jährige nach der Zeitenjagd.
Für Nico Hülkenberg verlief das Qualifying auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya erfreulich. Denn erstmals seit dem Formel-1-Einstieg von Audi schaffte es der GP-Routinier ins Top-10-Segment des Abschlusstrainings. Es war seine erste Q3-Teilnahme seit dem letztjährigen Rennwochenende in São Paulo.
Hülkenberg durfte sich dank des frühen Q3-Abflugs von Charles Leclerc, der noch keine gezeitete Runde im letzten Quali-Abschnitt gedreht hatte, über den neunten Platz freuen. Und er erklärte entsprechend gut gelaunt: «Das fühlt sich ganz gut an. Heute ist mal alles zusammengekommen. Wir haben es gut auf den Punkt gebracht.»
Und der 38-jährige Deutsche, der in diesem Jahr schon vier GP-Qualifyings und zwei Sprint-Qualifyings auf dem elften Platz beendet hat, berichtete: «Im ersten Quali-Segment hatte ich beim ersten schnellen Versuch in der dritten Kurve einen ziemlichen Quersteller und musste deshalb den zweiten Reifensatz nehmen. Deshalb blieb mir fürs Q2 dann nur ein weiterer frischer Reifensatz. Das war dann etwas schwierig, aber ich blieb ruhig und habe es gut durchgebracht. Ich habe mir gedacht, heute mal nicht den elften Platz, heute mussten wir den Fluch brechen.»
Mit Blick auf die entscheidende Q2-Performance ergänzte Hülkenberg: «Das hier ist eine derart brutale Reifenstrecke, deshalb ist es relativ simpel. Man hat immer eine Runde, und mit einem gebrauchten Satz geht sowieso schon nicht mehr viel. Deshalb war klar, was wir zu tun haben.»
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