Düstere Prognose von Fernando Alonso: «Nächste Rennen werden genau gleich»
Ausgerechnet bei seinem Heimspiel musste sich Fernando Alonso im Quali-Duell gegen seinen Teamkollegen Lance Stroll geschlagen geben. Entsprechend bescheiden fallen seine Erwartungen fürs Rennen aus.
Fernando Alonso musste am Qualifying-Samstag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya eine besonders bittere Pille schlucken. Der stolze Asturier war nicht nur der langsamere der beiden Aston Martin-Fahrer, er beendete die Zeitenjagd, in der die Startplätze für den siebten Grand Prix der Saison erkämpft wurden, auf dem letzten Platz. Sein Stallgefährte Lance Stroll wird neben ihm aus der letzten Reihe ins Heimrennen des Spaniers starten.
Der zweifache Weltmeister hatte kein leichtes Spiel, denn einmal mehr machte ihm die Honda-Antriebseinheit in seinem Dienstwagen zu schaffen. Der zweifache Champion seufzte: «Das war wieder einmal eine schwierige Session. Ich hatte erneut Schaltprobleme.»
Und der 44-Jährige schilderte: «Manchmal blockierten die Hinterräder, wenn ich in einen tieferen Gang schaltete, manchmal gab es beim Bremsen einen Riesenschub. Das Fahrverhalten war wieder nicht konstant, so ist das im Moment einfach.»
Hoffnung für die zweite Saisonhälfte
Alonso weiss auch: So schnell wird sich an seiner Situation auch nichts ändern. Deshalb macht er sich auch nichts vor. Er erklärte auf die Frage, was er sich vom Rennen vor heimischer Kulisse erhoffe: «Nicht viel, die ersten sechs WM-Runden liefen nicht sehr gut und auch die nächsten vier oder fünf Rennen werden genau gleich. Wir liegen am Ende des Feldes und versuchen einfach, mit so wenig Problemen wie nur möglich durchs Wochenende zu kommen, bis wir das grosse Upgrade bekommen. Dann werden wir hoffentlich etwas mehr Spass haben.»
Immerhin: Der 32-fache GP-Sieger konnte auf dem Strassenkurs von Monaco von den sechs Ausfällen der Konkurrenz profitieren und als Zehnter seinen ersten WM-Punkt einfahren. Damit belegt er nach sechs WM-Runden den 18. Zwischenrang in der Gesamtwertung. Stroll hat noch immer keine WM-Zähler gesammelt und kam erst zwei Mal ins Ziel. Er liegt deshalb auf dem 22. Zwischenrang und ist damit das Schlusslicht im Formel-1-Feld.
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