Am kommenden Wochenende findet im Angel Stadium von Anaheim die 3. Runde der US Supercross-Meisterschaften statt. Ken Roczen (Suzuki) rangiert mit nur 2 Punkten Rückstand zur Spitze auf Tabellenrang 3.
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Im Angel Stadium von Anaheim geht es am kommenden Wochenende mit der 3. Runde der US Supercross-Meisterschaften weiter. Ähnlich wie vor einer Woche in San Diego können wir uns auf die Teilnahme von 3 deutschen Fahrern freuen, allen voran natürlich Ken Roczen (Suzuki), der dieses Jahr einen guten Saisonstart hingelegt hat und nach 2 von 17 absolvierten Events mit nur 2 Punkten Rückstand zur Spitze auf dem dritten Tabellenplatz rangiert.
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Die vorhergesagten Wetterverhältnisse in Anaheim dürften bei den Fahrern keine Kopfzerbrechen verursachen. Zwar gibt es in den frühen Abendstunden eine geringe Regenwahrscheinlichkeit, aber größere Regenfälle sind erst für Sonntag und Montag prognostiziert. Am Samstagnachmittag und -abend soll es zwar bewölkt aber dennoch überwiegend trocken bleiben. Mit seinem Sieg in San Diego konnte Star Racing Yamaha Pilot Eli Tomac die Tabellenführung übernehmen. Red Bull KTM Werksfahrer Chase Sexton musste sich nach einem frühen Crash vom Ende des Feldes auf eine Aufholjagd begeben und erreichte dabei noch Platz 6. Ken Roczen hatte auch in San Diego intakte Podiumschancen. Er zeigte sich insbesondere mit dem Fahrwerk seiner Suzuki zufrieden, was ihm zusätzliches Selbstvertrauen geben könnte. Der als unantastbarer Überflieger gehandelte Jett Lawrence (Honda) hat sich inzwischen auch warmgelaufen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten sollte in Anaheim auch mit ihm zu rechnen sein.
Startschwierigkeiten gab es auch bei Kawasaki-Werksfahrer Jorge Prado. Zwar übt man sich in seinem Umfeld in Zweckoptimismus, aber dass der MXGP-Weltmeister nicht unter den Top-10 rangiert, war ganz sicher nicht geplant. Hinter den Kulissen werden zwischenzeitlich einige Krisenmeetings stattgefunden haben. Jede Platzierung außerhalb der Top-10 ist selbstredend für den Spanier völlig inakzeptabel. In Anaheim wird er sich auf seine Konstanz besinnen müssen, mit der er Weltmeister wurde. Nach den beiden ersten Events steht er nun unter Druck. Dass Prado aber mit Druck umgehen kann, hat er in der WM oft genug gezeigt. Wir dürfen gespannt sein, wie sich Prado in Anaheim schlagen wird und ob der Knoten endlich platzt.
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1. Eli Tomac (USA), Yamaha, 42 Punkte 2. Chase Sexton (USA), KTM, 41 (-1) 3. Ken Roczen (D), Suzuki, 40, (-2) 4. Cooper Webb (USA), Yamaha, 38, (-4) 5. Jett Lawrence (AUS), Honda, 32, (-10) 6. Justin Barcia (USA), GASGAS, 30, (-12) 7. Jason Anderson (USA), Kawasaki, 29, (-13) 8. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 28, (-14) 9. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna, 27, (-15) 10. Justin Cooper (USA), Yamaha, 26, (-16) 11. Justin Hill (USA), KTM, 22, (-20) 12. Jorge Prado (E), Kawasaki, 18, (-24) 13. Shane McElrath (USA), Honda, 14, (-28) 14. Vince Friese (USA), Honda, 14, (-28) 15. Aaron Plessinger (USA), KTM, 13, (-29)
In der 250er Westküstenmeisterschaft hat es bereits erste Überraschungen gegeben. Haiden Deegan (Yamaha) war bislang bei weitem nicht so dominant, wie man es vor Saisonbeginn erwartet hatte. Aber seine Kontrahenten kegeln sich selbst aus dem Rennen. Noch ist unklar, ob der japanische HRC-Werksfahrer und Sieger von Anaheim 1, Jo Shimoda, in Anaheim überhaupt starten kann. Er brach sich in San Diego zwei Finger der linken Hand. Auch Ty Masterpool und Garrett Marchbanks stürzten und können nicht antreten. All das spielt natürlich Deegan in die Karten, aber er hat es in diesem Jahr mit einem anderen Gegner zu tun, mit dem (außer KTM Guru Roger DeCoster) kaum jemand gerechnet hatte: Red Bull KTM-Werksfahrer Julien Beaumer, der in San Diego nicht nur seinen ersten Sieg feierte, sondern auch die Tabellenspitze übernahm. Die 250er Westküstenmeisterschaft ist aus deutscher Perspektive natürlich auch wegen der beiden deutschen Fahrer interessant. Nico Koch (Becker Racing KTM) schaffte es in San Diego bei seinem ersten US-Einsatz mit einem beherzten Überholmanöver im LCQ ins Finale. In Anaheim wird er nun versuchen, den direkten Finaleinzug zu schaffen. Dominique Thury (Yamaha) hat es in diesem Jahr noch nicht bis ins Finale geschafft. Für ihn bleibt auch im Angel Stadium die Qualifikation für das Abendprogramm das wichtigste Ziel.
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Meisterschaftsstand 250 West nach Event 2: 1. Julien Beaumer (USA), KTM, 47 Punkte 2. Jordon Smith (USA), Triumph, 42, (-5) 3. Jo Shimoda (J), Honda, 40, (-7) 4. Haiden Deegan (USA), Yamaha, 37, (-10) 5. Ryder DiFrancesco (USA), GASAS, 35, (-12) 6. Cole Davies (NZ), Yamaha, 32, (-15) 7. Coty Schock (USA), Yamaha, 32, (-15) 8. Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki, 27, (-20) 9. Anthony Bourdon (F), Yamaha, 26, (-21) 10. Cole Thomson (CAN), Yamaha, 22, (-25) … 21. Nico Koch (D), KTM, 5, (-42) So können die Rennen verfolgt werden:Livetiming (kostenlos) Livestream (kostenpflichtig) Zeitplan, Samstag, 25. Januar 2025*)
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