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Loeb dominiert Sardinien-Shakedown
Sébastien Loeb hat beim Shakedown des sechsten Laufes zur Rallye-WM auf Sardinien die erste inoffizielle Bestmarke gesetzt.
WRC
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Der fünffache Rekord-Weltmeister Sébastien Loeb war nach dem Shakedown der Rallye Italien/Sardinien wieder dort, wo er am liebsten ist, an der Spitze der Zeitenliste, wenn auch inoffiziell. Auf der 3,75 km langen Schotter-Testtrecke am Monte Pinu, 10 km von der Rallye-Drehscheibe Olbia, wurde er mit 3:15,0 Minuten in seinem Citroën C4 WRC als Schnellster notiert. Bei sommerlichen Temperaturen von 31° C. erzielte Henning Solberg im Stobart-Focus mit 3:16,1 Minuten die zweitschnellste Zeit. Mit einem Abstand von 2,1 Sekunden auf seinen etwas älteren Bruder Henning erreichte Petter Solberg in seinem "neuen" Citroën Xsara (Spezifikation 2006) den dritten Platz in der offiziellen Wertung. Die beiden Ford-Piloten Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala teilten sich mit der Zeit von 3:19,4 Minuten den vierten Rang mit dem WM-Zeiten Dani Sordo im zweiten Citroën C4 vor Matthew Wilson im zweiten Stobart-Ford Focus.
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"Die Zeit ist okay, aber sie sagt nichts über die Rallye aus", meinte der Vorjahressieger Loeb, der auf der Mittelmeerinsel zwei weitere Rekorde aufstellen kann. Einerseits wäre er mit dem möglichen Sieg der erste Pilot, der sechsmal den italienischen WM-Lauf (inklusive San Remo) gewonnen hätte. Andererseits könnte er mit dem sechsten Saisonsieg als neue Bestmarke die siebte WM-Rallye in Folge (inklusive Rallye Wales 2008) gewinnen. Wie üblich schränkte der 52fache Rekordsieger seine Chancen am ersten Rallyetag wieder ein, weil er wegen seiner Tabellensituation (WM-Spitzenreiter) wieder einmal als erstes Fahrzeug auf die Schotterpisten und so zum xten Mal den Strassenkehrer und Spurenleger für seine Konkurrenten spielen muss. "Die Pisten waren während des Trainings sehr schmierig. Es war sehr trocken. Ich denke, das ganze Wochenende wird trocken sein", sagte Loeb. "Diese Position wird natürlich wieder einmal Einfluss auf meine Zeiten haben. Das hat man schon heute gesehen. Bei meinem dritten Durchgang war ich 15 Sekunden schneller als bei meiner ersten Passage. Diese Position kann daher für die Rallye eine grosse Rolle spielen." Er erwartet wieder die schon mehrmals praktizierten taktischen Spielchen der Konkurrenten, die sich eventuell am Freitagnachmittag etwas zurückfallen lassen, um für die zweite Etappe eine günstigere Startposition zu haben, was bedeuten soll, nicht als erstes Fahrzeug auf die Strecke zu müssen. "Ich rechne damit, dass wir bei diesen Bedingungen fast eine Minute verlieren. Ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich glaube, dass vor dem Samstag wieder etwas Taktik im Spiel sein wird", führte Loeb weiter aus.
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