McErlean und Fourmaux wegen Verstößen gegen Sicherheitsgurtpflicht bestraft
Beide Fahrer wurden mit einer Zeitstrafe mit einer Minute belegt. Sie hatten bei der Rallye Akropolis die Autos schon bewegt, als die Sicherheitsgurte der Beifahrer nicht ordnungsgemäß angelegt waren.
Die Akropolis-Rallye Griechenland hatte Jon McErlean (M-Sport Ford) mit einem für ihn bisher besten vierten Platz in der Gesamtwertung einer WM-Rallye abgeschlossen. Auf der vorletzten Wertungsprüfung am Finaltag hatte er mit einem Ausrutscher noch einen Schreckmoment überstanden hatte.
Dieser Fehler kam ihm jedoch im nach hinein teuer zu stehen, da die Sicherheitsgurte seines Beifahrers Eoin Treacy noch nicht wieder vollständig angelegt waren, als McErlean die Fahrt wieder aufgenommen hatte. Treacy hatte nach dem Zwischenfall das OK-Schild außerhalb des Autos hochhalten müssen.
Treacy erklärte bei der Anhörung vor den Rennkommissaren, er habe McErlean gesagt, er solle noch nicht losfahren, da seine Gurte nicht vollständig angelegt waren. Allerdings belegten Videoaufnahmen, dass das Auto bereits in Bewegung war, bevor Treacys Gurte vollständig angelegt waren.
Durch die Zeitstrafe fällt das M-Sport-Duo auf den sechsten Gesamtrang zurück, was ironischerweise immer noch für sie das beste Ergebnis bei einem Rallye-WM-Lauf darstellt.
Hyundai-Pilot Adrien Fourmaux hielt auf WP12 an, um einen Reifenschaden zu beheben. Er fuhr jedoch schon los, ohne dass die Sicherheitsgurte seines Beifahrers Alexandre Corias bereits vollständig angelegt waren. Der Franzose erkannte schnell, dass dies nicht der Fall war und verlangsamte das Auto. Doch erneut belegten Videoaufnahmen den Vorfall und dem Duo eine Strafe auferlegt. Fourmaux, der zunächst zwei Plätze hinter McErlean auf Rang sechs klassiert worden war, rutscht aufgrund der Strafe um einen Platz auf Rang sieben zurück.
Infolgedessen rückt Sami Pajari in der Wertung auf den vierten Platz vor, während der Meisterschaftsführende Elfyn Evans zwei Plätze gutmacht und nun Fünfter ist. Das beschert ihm vier Meisterschaftspunkte und baut damit seinen Vorsprung auf seine Toyota-Kameraden Takamoto Katsuta auf 11 Punkte und auf den Rallyesieger Sebastien Ogier auf 37 Punkte aus.
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