Rallye-WM 2019: Vorentscheidung in Deutschland
Während der ADAC Rallye Deutschland treffen sich die FIA-Rallyekommission, die Veranstalter, der Promoter und die Prädikatskandidaten, um Eckpunkte für die Rallye-Weltmeisterschaft 2019 für den FIA-Weltrat vozugeben.
Bei dieser Runde in Deutschland anwesend sind Vertreter aus Chile und aus Japan. Während der Aufnahme von Chile im Doppelpack mit Argentinien im März/April wohl nichts mehr für eine Aufnahme in den WM-Kalender im Wege steht, will auch Japan verstärkt darum kämpfen. In Finnland hat hierfür der Toyota-Chef Akio Toyoda stark geworben. Der japanische Veranstalter rührt virtual schon jetzt kräftig mit
Die Rallye war von 2004 bis 2010 mit auffallend vielen Mickey-Mouse-Prüfungen schon einmal Bestandteil der Rallye-WM und wurde auf Schotter auf der Nordinsel Hokkaido ausgetragen. 2019 soll sie reine Asphalt-Rallye bei Obihiro in der Nähe von Tokio im November sein.
Während die Hersteller für eine Meisterschaft mit 13 höchstens 14 Läufen plädieren, scheint die Aufnahme von Chile und Japan 2019 aus der Sicht des WM-Veranstalters de facto beschlossen zu sein. Dafür soll, so die Einschätzung, die aus logistischen und kommerziellen Gründen weniger beliebte französische Runde auf der Mittelmeerinsel Korsika über die Klinge springen. Fünf Rallyes sollen auf jeden Fall in Europa ausgetragen werden.
Der Kalendervorschlag soll vom WM-Promoter auf der Sitzung des FIA-Weltrats Mitte Oktober zur Verabschiedung vorgelegt werden.
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