Neue Teile für Verstappen und Hadjar: Red Bull Racing legt in Montreal nach
In Miami hat Red Bull Racing ein Upgrade auf die Strecke gebracht, das sich bewährt hat. Nun steht das nächste Rennen in Kanada auf dem WM-Programm und das Team aus Milton Keynes legt nach.
Wie die meisten Kontrahenten nutzte auch das Red Bull Racing Team die rennfreie Zeit im April, um ein grosses Update-Paket für den RB22 zu schnüren. Kaum ein Bereich des Autos wurde dabei ausgelassen. Beim Frontflügel, den Seitenkästen, der Verkleidung, dem Unterboden und dem Heckflügel wurde nachgebessert, und das mit Erfolg.
Max Verstappen schaffte es im Rennen am Sonntag als Fünfter über die Ziellinie und fuhr sein bis dato bestes GP-Ergebnis in diesem Jahr ein. Im Qualifying hatte er mit der zweitschnellsten Zeit geglänzt. Weniger Glück hatte sein Teamkollege Isack Hadjar, der nach dem Qualifying disqualifiziert wurde, weil sein Auto nicht den Regeln entsprach und im vierten GP des Jahres nur vier Runden schaffte, bevor er wegen eines Fehlers in der Streckenbegrenzung landete.
Dennoch war klar: Das Miami-Upgrade hielt, was sich die klugen Köpfe in Milton Keynes davon versprochen haben. Und beim anstehenden GP-Wochenende in Montreal gibt es die nächsten Neuerungen für Verstappen und seinen Teamkollegen, wie Technikchef Pierre Waché bestätigt.
«In Miami haben wir einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht: Das Upgrade hat uns eine vielversprechende Leistungssteigerung gebracht und dazu beigetragen, einige wichtige Schwachstellen am Auto zu beheben», erzählt der Ingenieur aus Frankreich stolz.
Gleichzeitig räumt Waché auch ein: «Es hat einige Schwachstellen des Autos aufgezeigt und Bereiche, in denen noch Verbesserungspotenzial besteht, um die Gesamtleistung zu optimieren.» In Kanada werde man deshalb «einige kleinere Updates» auf die Strecke bringen, kündigt der 51-Jährige an.
«Dass wir nach der harten Arbeit, die hinter den Kulissen geleistet wurde, einen so deutlichen Fortschritt verbuchen konnten, hat das ganze Team motiviert. Und wir erwarten, dass es bei der Weiterentwicklung des Autos so weitergeht», ergänzt der Technikchef.
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