Aston Martin, Lexus und Co.: «Das wäre ein Traum»

Von Andreas Reiners
DTM
Was sagen die Fahrer zu den Kandidaten?

Was sagen die Fahrer zu den Kandidaten?

Aston Martin steht in den Startlöchern. Gespräche finden auch mit Lexus und Maserati statt. Und mit weiteren Herstellern. DTM-Chef Gerhard Berger ist fleißig, was eine Lösung für die ungewisse Zukunft der Tourenwagenseri

Aston Martin steht in den Startlöchern. Gespräche finden auch mit Lexus und Maserati statt. Und mit weiteren Herstellern. DTM-Chef Gerhard Berger ist fleißig, was eine Lösung für die ungewisse Zukunft der Tourenwagenserie betrifft. (Hier gibt es alle Infos)

Berger zu SPEEDWEEK.com: «Wie weit fortgeschritten die Gespräche sind, kann man nie genau sagen. Einen Tag hat man das Gefühl, dass es schon durch ist, am nächsten Tag ist es schon wieder anders. Am Ende zählt die endgültige Zu- oder Absage.»

Deshalb weiß er: «Die Gespräche können weit sein, und ich bin auch immer optimistisch, aber ich glaube immer erst daran, wenn alles auch wirklich in trockenen Tüchern ist.» Er hofft, dass man «innerhalb der nächsten acht Wochen» ein klareres Bild habe: «Aber man kann nie wissen. Mir geht es selbst auf die Nerven, dass ich im Moment nicht klarer sprechen kann und alles etwas schwammig ist.»

Doch was sagen und fühlen die Fahrer, wenn sie Namen wie Aston Martin, Lexus oder Maserati hören? Wenn sie mitbekommen, dass weitere Mitstreiter möglicherweise schon bald offiziell sein könnten?

«Gar nichts», meint Meister René Rast zu SPEEDWEEK.com. Der Audi-Pilot ist einer, der eher zurückhaltend auf Gerüchte reagiert. «Ich lese und höre das immer nur in den Medien. Niemand kann im Moment sagen: So wird es kommen. Aber ich bin nicht der Typ, der über ungelegte Eier spricht. Und im Moment sind es ungelegte Eier. Ich habe es nicht in der Hand, und es ist nicht mein Thema.»

Bei vielen anderen Fahrern merkt man aber, wie wichtig eine baldige Entscheidung wäre. Weil es nicht nur um die Zukunft der Serie geht, sondern auch um die eigene. Doch alle sagen auch ganz klar: Es ist noch zu früh, um in Euphorie zu verfallen.

«Das wäre schön, mehrere Marken on Top wären ein Traum. Aber wir müssen warten. Alles, was erzählt und gemunkelt wird und in der Luft schwebt, da kann man nichts drauf geben. Ich würde mich für die DTM und Gerhard Berger sehr freuen«, meint BMW-Pilot Timo Glock.

Glocks BMW-Teamkollege Bruno Spengler meint: «Das wäre cool für die DTM. Aston Martin ist eine spezielle und große Marke. Eine geile Geschichte und positiv, für alle Beteiligten.»

Audi-Pilot Mike Rockenfeller versucht, das Ganze im Moment für sich nicht zu thematisieren. «Bei den ganzen Gerüchten will gar nicht zu sehr in Euphorie verfallen», sagte er. Aber er braucht schnell Klarheit, was seine eigene Zukunft betrifft. «Bis Oktober oder November kann ich nicht warten. Am Ende zählt es aber, wenn es unterschrieben ist. Ich konzentriere mich im Moment aber vor allem auf meine Rennen, denn da läuft es nicht so prickelnd. Es würde mich aber extrem freuen. Es würde der Meisterschaft vor allem extrem gut tun, nicht nur deutsche Hersteller zu haben.»

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